Tag Archives: L-arginin

Fertilovit M® plus: Studien und Erfahrungen

fertilovit m plus kapseln

fertilovit m plus kapselnDass die Fruchtbarkeit von Männern in den letzten fünfzig Jahren um die Hälfte zurückgegangen ist, ist mittlerweile vielfach durch Studien bestätigte traurige Wahrheit. Fertilovit M® bzw. Fertilovit® M plus wollen hier ansetzen und präsentieren sich als Fruchtbarkeitspille für denn Mann.

Um diese besondere Pille für den Mann zu verstehen, muss man zunächst die Ursachen verminderter männlicher Fruchtbarkeit kennen.

Ursachen von zu geringer Spermaqualität

Über die Ursachen an sich sind sich Wissenschaftler einig, können aber das Ausmaß der einzelnen Faktoren nicht genau bestimmen. Hauptgründe sind nach einhelliger Meinung:

  • Erhöhte Belastungen durch weibliche Hormone in Trinkwasser und Umwelt,
  • Schwermetalle und Umweltgifte, auch Nikotin und Arzneimittel, und
  • mangelhafte Ernährung, der es an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen, Antioxidantien und Aminosäuren fehlt.

Fruchtbarkeit steigern TippsWährend man gegen die ersten beiden Ursachen meist nur wenig und dann im Einzelfall bei besonderer Belastung etwas tun kann, ist der Mangelernährung relativ einfach beizukommen.

So sind, speziell auf die Bedürfnisse von Männern mit Oligozoospermie (zu geringer Spermienanzahl) oder Astenthozoospermie (zu geringer Beweglichkeit), also verkürzt gesagt schlechtem Sperma, spezielle Kombinationen von Mikronährstoffen entwickelt worden, die den Mangel ausgleichen und gezielt für die Spermiogenese wichtige Stoffe zuführen.

Die Ergebnisse von Studien, sowohl zu den einzelnen Mikronährstoffen als auch zur Kombination dieser Stoffe, sind äusserst überzeugend. Anhand der Studien kann sogar vermutet werden, dass die Verschlechterung in der Qualität unserer Nahrung den größten Einfluss auf Subfertilität haben könnte.

Mikronährstoffe in Fertilovit® M plus

Fertilovit® M plus enthält die Mikronährstoffe:

  • Citrullin (ein der Aminosäure L-Arginin ähnlicher Stoff)
  • L-Carnitin
  • Glutathion
  • Coenzym Q10
  • Zink
  • Selen
  • Folsäure
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • N-Acetyl-Cystein
  • Lycopen

Schaut man sich die Studienlage zu den Inhaltsstoffen und deren Wirkung auf die Qualität des Spermas an, so sind für jeden Stoff einzeln hochwertige Studien zu finden, die einen signifikanten Effekt auf mindestens einen, meist mehrere Parameter des Spermiogramms haben.

Studien zur Wirkung von Mikronährstoffen auf die Fruchtbarkeit von Männern

Fruchtbarkeit Schwangerschaft KinderwunschWer nach Studien zur Auswirkung von Vitaminen, Spurenelementen oder Aminosäuren auf die Qualität des Spermas und seine Zeugungsfähigkeit sucht, wird schnell fündig. Insbesondere ist die öffentliche amerikanische Universitätsbibliothek PubMed zur Recherche geeignet.

Besonders aufschlussreich und die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammenfassend ist dabei die Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft von Steven Sinclair.

L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist essentiell am Aufbauprozess der Spermien beteiligt. L-Arginin ist besonders viel in Spermin und Spermitin enthalten. Verschiedene Untersuchungen haben nachgewiesen, dass die Einnahme von L-Arginin (4.000 mg je Tag) die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien deutlich ansteigen lässt. 1

L-Carnitin

L-Carnitin transportiert Fettsäuren in den Zellkern und sorgt für eine optimale Energieversorgung, auch der Spermien. Es ist ausserdem Teil des Reifungsprozesses von Spermien. Verschiedene Studien mit 3.000 mg L-Carnitin und 4.000 mg Dosierung haben ergeben, dass sich nach der Nahrungsergänzung mit L-Carnitin die Spermienanzahl und die Beweglichkeit signifikant gesteigert hat. 2

Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist ebenfalls elementar am Energiestoffwechsel im Organismus beteiligt. Bereits bei zusätzlicher Einnahme geringe Mengen von 50 mg sind erhebliche Verbesserungen des Spermiogramms von Männern mit vorher nicht ausreichender Spermienanzahl und -beweglichkeit festgestellt worden. 3

Vitamin C

Fruchtbarkeit Mann Vitamin CVitamin C ist ein starkes wasserlösliches Antioxidans. Ein ausreichender Vitamin C Spiegel im Sperma scheint notwendig zu sein, um die Entwicklung, Beweglichkeit und Überlebensfähigkeit der männlichen Spermien sicher zu stellen.

So kann bereits die Einnahme von 200 mg Vitamin C am Tag das Spermiogramm merklich verbessern, mit steigender Dosis bis zumindest 1.000 mg verbessert sich der Effekt weiter. 4

Zink

Zink ist ein Spurenelement, welches an der Bildung von über 200 Enzymen beteiligt ist. Zinkmangel führt zu vermindertem Testosteronspiegel. Mit einer Einnahme von 89 mg Zink konnte bei Patienten eine erheblich verbesserte Anzahl und Beweglichkeit an Spermien assoziiert werden 5

Vitamin E und Selen

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, welches als starker Radikalenfänger gut erforscht ist. Gemeinsam mit Selen konnte Vitamin E in verschiedenen Studien die Fruchtbarkeit von Männern mit Oligozoospermie verbessern und teils in den Normalbereich führen.6

Glutathion

Glutathion wird als starkes Antioxidans, bestehend aus drei Aminosäuren. In mehreren Studien wurde nach Einnahme von Glutathion die Verbesserung mehrerer Parameter des Spermiogramms festgestellt. 7

Bewertung von Fertilovit M® plus und Alternativen

erhoehen Fruchtbarkeit steigernFertilovit® M plus enthält eine überzeugende Mischung aus Mikronährstoffen, die alle direkt die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern. Viele Männer wissen nicht um ihre eingeschränkte Spermienqualität, die sich aufgrund von nicht ausreichend gesunder Ernährung in Kombination mit zunehmenden Umweltbelastungen ergibt.

Wer dem entgegenwirken will und einer längeren und nervenaufreibenden Phase erfolglosen “Probierens” vorbeugen will, der ist mit Fertilovit® M plus gut beraten. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass es den Spermien an der gewünschten und nötigen Fitness mangelt, und damit das Erbgut suboptimal versorgt ist, ist leider garnicht so gering. 69 Euro (UVP, effektiver Preis eher rund 55 Euro) sind für 45 Tage dieser Therapie ein fairer Preis.

Alternativen zu Fertilovit® M plus sind:

Orthomol® Fertil plus (Mann): Weist eine ähnliche Zusammensetzung auf. Kosten pro Monat UVP 44,95 Euro.

Profertil® M: Ähnliche Inhaltsstoffe, kostet ebenfalls 44,95 Euro pro Monat (unverbindliche Preisempfehlung).

Die Packungspreise von Fertilovit® M plus und den beiden oben genannten Produkten Orthomol® Fertil plus und Profertil® kann man nicht direkt vergleichen, da eine Packung Fertilovit® Kapseln für 45 Tage enthält. Auf 30 Tage gerechnet beträgt der Preis von Fertilovit® M plus 46,00 Euro und ist damit preisgleich.

3 Monate Anwendung ist minimum

In jedem Fall sollte die Nährstoff-Kur, sei es Fertilovit® M plus, Orthomol® fertil plus oder Profertil®, auf mindestens 90 Tage angelegt werden. Denn drei Monate dauert es, bis sich die männlichen Spermien von der ersten Entstehungsphase an komplett entwickelt haben. Die Kur sollte danach konsequent durchgehalten werden, bis sich der Kinderwunsch erfüllt.

——–

Studien zur Fruchtbarkeit von Männern und Mikronährstoffen:

  1. Schachter A, Goldman JA, Zukerman Z. Treatment of oligospermia with the amino acid arginine. J Urol 1973;110:311-313 und ebenso Scibona M, Meschini P, Capparelli S, et al. Larginine and male infertility. Minerva Urol Nefrol 1994;46:251-253
  2. z.B. hier Goa KL, Brodgen RN. L-carnitine–a preliminary review of its pharmacokinetics and its therapeutic use in ischemic cardiac disease and primary and secondary carnitine deficiencies in relationship to its role in fatty acid metabolism. Drugs 1987;34:1-24 und ebenso bei Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, Dondero F. Metabolism and action of L-carnitine: its possible role in sperm tail function. Arch Ital Urol Nefrol Androl 1992;64:187-196
  3. Lewin A, Lavon H. The effect of coenzyme Q- 10 on sperm motility and function. Mol Aspects Med 1997;18 S213-S219.
  4. Dawson EB, Harris WA, Rankin WE, et al.; Effect of ascorbic acid on male fertility. Ann NY Acad Sci 1987;498:312-323
  5. Tikkiwal M, Ajmera RL, Mathur NK. Effect of zinc administration on seminal zinc and fertility of oligospermic males. Indian J Physiol Pharmacol 1987;31:30-34
  6. Vezina D, Mauffette F, Roberts KD, Bleau G. Selenium-vitamin E supplementation in infertile men. Effects on semen parameters and micronutrient levels and distribution. Biol Trace Elem Res 1996;53:65-83
  7. Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, et al. Glutathione therapy for male infertility. Arch Androl 1992;29:65-68.

5+9 Tipps, wie jede Frau ihre Fruchtbarkeit steigern kann

schwanger Fruchtbarkeit Tipps

Fruchtbarkeit steigern TippsSicherlich können sich schwerwiegende organische Fruchtbarkeitsstörungen nicht allein durch eine Ernährungsumstellung oder eine Akupunktur heilen lassen. Dennoch wirken sich ein gesunder Lebenswandel, vitalstoffreiche Ernährung oder Nahrungsergänzung und sanfte Heilmethoden positiv auf die Fertilität aus und gelten als sinnvolle Unterstützung bei einem bestehenden Kinderwunsch.

Das Gute an dieser Art die Fruchtbarkeit zu steigern: Es kommt hierbei zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen.

Im Gegenteil: Oftmals verbessert sich auch das allgemeine Wohlbefinden enorm, so dass Sie auf ganzer Linie von der Umstellung Ihrer Gewohnheiten profitieren.

Frau – Mann – Beide

Zu 40% liegt die Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch an der Frau, zu 40% am Mann, und zu 20% sind bei beiden Partnern Ursachen zu suchen. Ihr Partner sollte daher genauso mit gesundem Lebensstil dafür Sorge tragen, die Chancen auf ein gesundes Kind erheblich zu erhöhen. Für ihn gelten die meisten der Aussagen ebenfalls.

Ein natürliches, studiengeprüftes “Boosting” der Spermien kann der Mann durch diese Produkte erreichen:

Damit zu beginnen kann es nie zu früh sein, denn auch hier sind bei der Vitaminkur Nebenwirkungen ausgeschlossen und die Spermien benötigen drei Monate zur Entwicklung (Spermatogenese).

Die besten Tipps, wie Sie auf natürliche Art und Weise die Fruchtbarkeit der Frau steigern können, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

1. Gesunde Ernährung

Eine wichtige Voraussetzung für die weibliche Fruchtbarkeit ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Denn nur wenn unser Körper ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird, kann sich Nachwuchs einstellen. Bei einer Unterernährung, etwa durch Magersucht oder Bulimie ausgelöst, stellt der weibliche Organismus nämlich oft als erstes seine Fortpflanzungsfähigkeit ein, um den Körper nicht auch noch mit einer Schwangerschaft zu belasten. Zyklusstörungen oder völlig ausbleibende Regelblutungen zeigen in diesen Fällen die Unfruchtbarkeit an.

Doch auch Übergewicht kann die Fruchtbarkeit herabsetzen, da hierdurch manchmal das hormonelle Gleichgewicht aus den Fugen gerät.

schwanger Fruchtbarkeit TippsAber selbst wenn die Fehlernährung nicht direkt auf den ersten Blick deutlich wird, so kann dennoch das Fehlen eines wichtigen Nährstoffs die Fruchtbarkeit einschränken. Daher gilt eine ausgewogene und gesunde Ernährung als eine der wichtigsten Voraussetzungen bei einem unerfüllten Kinderwunsch.

Wissenschaftler empfehlen eine Vollwertkost, bei der frische pflanzliche Lebensmittel die Hauptbestandteile sein sollten. Vollkornprodukte sind solchen aus Weißmehl vorzuziehen. Viele Fertigprodukte enthalten sehr häufig versteckte Zucker und gesättigte Fettsäuren, die sich negativ auf die Gesundheit – und dadurch auch auf die Fruchtbarkeit – auswirken können. Fleisch sollten Sie nach Möglichkeit höchstens zweimal in der Woche essen, während Sie Fisch und Milchprodukte durchaus häufig zu sich nehmen sollten.

Wichtig ist es außerdem, immer ausreichend zu trinken. Wasser und Früchtetees sind dabei besonders gesund, wohingegen der Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und Limonade in der Kinderwunschzeit deutlich eingeschränkt werden sollte.

Wer nicht regelmäßig Rohkost, frisches Obst und Fisch isst, sollte den zweiten Tipp besonders beherzigen:

2. Vitamine und Omega-3 Fettsäuren ergänzen

Viele Vitamine spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der weiblichen Geschlechtshormone, bei der Eizellreifung und bei der Einnistung in die Gebärmutter. Vor allem sind hier die B-Vitamine Niacin (B3), Pantothensäure (Vitamin B5), Pyridoxin (Vitamin B6) und Folsäure (Vitamin B9) zu nennen, außerdem die Vitamine C und Vitamin E, sowie Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A.

Eine Ernährung kann heutzutage kaum ausgewogen sein – zu oft verhindern beruflicher Alltag und Zeitmangel das Zubereiten frischer Rohkost. Stattdessen kommt Essen aus der Kantine auf den Tisch – so ausgelaugt und oft unbewusst zerkocht, dass es quasi Null Gehalt an wichtigen Vitaminen aufweist!

Zudem ist immer wieder in Untersuchungen festgestellt worden, dass sich die Vitamingehalte von Obst und Gemüse in den letzten 20 Jahren um 30% verringert haben – offensichtlich der Tribut an ertragreiche Sorten und Pflanzmethoden.

orthomolDa Folsäure aber nicht nur für die Fruchtbarkeit essentiell ist, sondern auch in der sehr frühen Embryonalentwicklung eine entscheidende Rolle spielt, empfehlen Mediziner, diese Substanz bei bestehendem Kinderwunsch und VOR der Schwangerschaft als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Vitamin A ist zwar lebensnotwendig, eine zu hohe Dosis kann allerdings dem Embryo schaden. Frauen mit Kinderwunsch sollten daher Leber und Lebertran nur in Maßen genießen. Nahrungsergänzungen mit Vitamin A sind hingegen empfehlenswert, denn ihre Menge bewegt sich eigentlich immer im Bereich zwischen 50% und 100% der empfohlenen Tagesdosis – das ist sehr sinnvoll und weit weit entfernt von irgendeiner Gefahr von Überdosierungen.

Empfehlenswerte Produkte zur Nahrungsergänzung bei Frauen mit Kinderwunsch sind insbesondere

amitaminWährend Orthomol natal das bekanntere und in allen Apotheken erhältliche Produkt ist, ist amitamin Vitalität feminin sehr ähnlich von den Inhaltsstoffen her, preiswerter und enthält Omega 3 Fettsäuren. In beiden Fällen sind alle Vitalstoffbedürfnisse gedeckt, so dass auch Kantinenessen oder hin und wieder Fast Food nicht verhindern, dass der Körper allzeit mit den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist.

Im Shop amitamin.de gibt es ebenfalls ein Produkt, mit dem der Mann seine Fruchtbarkeit steigern kann, Vitalität M forte (eigentlich zur Behandlung erektiler Dysfunktion). Die Arginin-Formel kann dazu führen, dass die Anzahl der gesunden Spermien sich um den Faktor vier vervielfachen kann.

3. Sport und Bewegung

Wer sich körperlich fit hält, tut seiner Gesundheit in jedem Fall etwas Gutes. Und das wirkt sich höchstwahrscheinlich auch positiv auf die Fruchtbarkeit aus. Leichter Sport reguliert die Insulinausschüttung bei Frauen, was dem weiblichen Hormonhaushalt zugutekommt. Joggen, Walken, Schwimmen und Inlineskaten zählen zu den Sportarten, die in der Kinderwunschzeit besonders effektiv sind. Wer Fitness und Entspannung verbinden möchte, kann seinen Körper mit Gymnastik oder mit Yoga in Schwung bringen.

Eine besondere Form der Entspannungsübungen ist das so genannte Hormon-Yoga, das ursprünglich für Frauen in den Wechseljahren entwickelt wurde. Es hilft dabei, die Tätigkeit der Eierstöcke zu regulieren und kann auf diese Weise auch die Fruchtbarkeit steigern. Luna-Yoga, das ebenfalls den weiblichen Zyklus positiv beeinflussen soll, unterstützt das körperliche Wohlbefinden und aktiviert die Selbstheilungskräfte der Frau.

Zu exzessiver Sport kann sich allerdings auch negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19801570). Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass der Körper alle Reserven zur Regeneration aufbraucht, wodurch noch dazu das hormonelle Gleichgewicht durcheinander geraten kann.

4. Stress abbauen

Kinderwunsch Tipps fruchtbarIm Beruf, im Straßenverkehr und beim Einkauf sind wir immer wieder unzähligen Stressfaktoren ausgesetzt. Und selbst ein unerfüllter Kinderwunsch kann uns auf Dauer ziemlich zusetzen. Da psychischer Stress aber das hormonelle Gleichgewicht durcheinander bringen kann, sollten Sie sich während der Kinderwunschphase viele Auszeiten und Wohlfühlmomente gönnen.

Entspannungsübungen, Massagen und Meditation können das Wohlbefinden steigern und möglicherweise auch dabei helfen, die Fruchtbarkeit zu verbessern.

5. Nikotin und Alkohol vermeiden

Bereits bei bestehendem Kinderwusch sollten Sie Ihren Zigarettenkonsum und auch das Passivrauchen weitestgehend einstellen. Denn die Inhaltsstoffe des Tabaks können, laut verschiedener Studien, zu Unfruchtbarkeit führen. Dies hängt damit zusammen, dass die Giftstoffe die Keimdrüsen schädigen, die Produktion von Progesteron beeinträchtigen oder die Einnistung verhindern können (unter anderem zusammengefasst in www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18460944).

Alkohol kann sich ebenfalls negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, da es den Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Experten empfehlen, bei bestehendem Kinderwunsch höchstens zwei- bis dreimal in der Woche alkoholische Getränke zu trinken.

Diese 5 Tipps sollten Sie unbedingt einhalten – eine gesunde Ernährung und Bewegung ist – wissenschaftlich erwiesen und auch evolutionsbedingt logisch – das A und O der Fruchtbarkeit!

Diese weiteren 9 Tipps sind ebenfalls empfehlenswert. Sie müssen davon allerdings nicht alle so streng beachten wie bei den ersten 5 Tipps.

6. Umweltgifte meiden

Fruchtbarkeit Schwangerschaft KinderwunschWir sind täglich einer Vielzahl von Umweltgiften ausgesetzt: Pestizide, Weichmacher, Schwermetalle, chemische Lösungsmittel und Abgase. Sie alle können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Leider ist es überhaupt nicht möglich, all diesen Umweltgiften zu entkommen. Allerdings können Sie die Aufnahme der Giftstoffe teilweise einschränken, indem Sie frisches Obst und Gemüse immer gründlich abwaschen und biologisch angebaute Produkte bevorzugen. Verzichten Sie möglichst auf Nahrungsmittel aus Dosen oder Kunststoffverpackungen.

Besteht bei Ihnen derzeit ein Kinderwunsch, sollten Sie möglichst nicht die Wände Ihrer Wohnung mit Farben streichen, die Lösungsmittel enthalten. Auch neue Teppiche und Möbel können wochenlang Gase freisetzen, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Selbst bei Haushaltsreinigern und Kosmetika sollten Sie vorsichtig sein. Einige Frauenärzte raten außerdem dazu, in der Phase des Kinderwunsches auf das Färben der Haare zu verzichten, obwohl bisherige Studien keine fruchtbarkeitsmindernde Wirkung bei Menschen belegen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17012331).

Frauen im gebärfähigen Alter, die beispielsweise als Raumpflegerinnen, Medizinerinnen oder Frisörinnen beruflich immer wieder mit giftigen Stoffen in Berührung kommen, sollten sich bei der Anwendung der Chemikalien genau an die Sicherheitsvorschriften halten (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17966264).

7. Ausreichend schlafen

Genügend Schlaf ist für viele Körperfunktionen wichtig. Auch die Fruchtbarkeit scheint durch ständigen Schlafmangel gestört zu werden. Denn die innere Uhr wird nachhaltig durcheinandergebracht, was sich auch auf die Hormonproduktion negativ auswirkt. Eine groß angelegte Studie zeigt zum Beispiel, dass Schichtarbeiterinnen etwas häufiger einen unregelmäßigen Zyklus und die damit verbundenen Fruchtbarkeitsprobleme aufweisen als andere Frauen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21364464).

8. Stellungen beim Geschlechtsverkehr

Um schwanger zu werden, ist der richtige Zeitpunkt für Sex die wichtigste Voraussetzung. Und auch eine günstige Stellung beim Geschlechtsverkehr kann die Chancen auf eine Befruchtung der Eizelle verbessern. Schließlich gibt es Positionen, bei denen das Sperma direkt vor den Muttermund gelangt, so dass die Samenzellen einfacher den Weg bis zur Eizelle finden können. Dies ist zum Beispiel bei der Missionarsstellung der Fall. Aber auch, wenn die Frau auf dem Bauch liegt und der Mann von hinten in ihre Vagina eindringt, erreicht das Sperma bereits beim Samenerguss den Muttermund.

Ungeeignet sind hingegen Stellungen, bei denen die Spermien leicht wieder aus der Scheide ausgespült werden, etwa beim Sex im Stehen oder im Sitzen. Gleitcremes enthalten teilweise Substanzen, die den Spermien schaden können. Daher sollten Sie, wenn möglich, auf diese verzichten.

Empfehlenswert ist es, nach dem Sex noch etwa eine halbe Stunde lang auf dem Rücken zu liegen und das Becken mit Kissen etwas zu erhöhen. Denn so bekommen die Spermien ausreichend Zeit, um in großer Anzahl durch den Muttermund in die Gebärmutter zu gelangen.

9. Lustvoller Sex

Fruchtbarkeit erektile DysfunktionJe lustvoller der Geschlechtsverkehr ist, desto feuchter wird auch die Scheide. Dies wiederum hilft den Samenzellen auf ihrem Weg durch Vagina und Gebärmutterhals. Während ein männlicher Orgasmus für eine Schwangerschaft unabdingbar ist, gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass auch der weibliche Höhepunkt die Fruchtbarkeit fördert. Denn die beim Orgasmus entstehenden Muskelkontraktionen sorgen dafür, dass sofort mehr Sperma in die Gebärmutter gelangt.

Wenn es längere Zeit trotz Kinderwunsch nicht mit dem Schwangerwerden klappt, dann setzen sich Paare oft sehr unter Druck und der Sex findet nur noch nach genauem Terminplan statt. Doch dies kann die Lust am Liebesakt leider völlig einschränken – ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt!

Auch wenn es schwer fällt: Versuchen Sie, es gelassen anzugehen und beim Sex nicht immer nur ans Kinderkriegen zu denken.

10. Fruchtbarkeitsmassage

Eine sanfte Methode bei unerfülltem Kinderwunsch ist die Fruchtbarkeitsmassage, die den Hormonhaushalt und den Zyklus ins Gleichgewicht bringen soll, darüber hinaus den Körper entschlackt und die Geschlechtsorgane im Becken in die optimale Lage bringt. Die Massagetechnik geht auf das „Creative Healing” des 1874 in England geborenen Joseph B. Stephenson zurück.

In den 1990er Jahren hat die Reproduktionsmedizinerin Dr. Gowri Motha erfolgreich damit begonnen, Frauen während ihrer Kinderwunschbehandlung durch die Fruchtbarkeitsmassage und andere ganzheitliche Therapieformen zu unterstützen. Mittlerweile hat sich die Methode, aufgrund der positiven Erfahrungen, etabliert. Dennoch gibt es in Deutschland bisher wenige Heilpraktiker, die eine Fruchtbarkeitsmassage anbieten. Paare können die Techniken auch selber erlernen, um sanft ihre Fruchtbarkeit zu verbessern.

11. Entschlackung

Heilpraktiker empfehlen Frauen mit Kinderwunsch eine Entschlackungskur. Denn hierbei werden viele Giftstoffe ausgeschieden, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Auch normalisiert sich durch Heilfasten der Säure-Basen-Haushalt Ihres Körpers, was sich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt.

12. Akupunktur

künstliche BefruchtungAkupunktur wird bei vielen Erkrankungen erfolgreich angewendet, so dass mittlerweile auch westliche Mediziner den Nutzen dieser chinesischen Therapieform anerkennen. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Akupunktur auch die weibliche Fruchtbarkeit verbessern kann. Denn es wird vermutet, dass durch die gezielten Stiche körpereigene Botenstoffe freigesetzt werden, die wiederum die Hormontätigkeit positiv beeinflussen. Außerdem regen sie beispielsweise die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane an, was sich ebenfalls fruchtbarkeitsfördern auswirken kann.

Bei einer Studie erhielten Frauen während ihrer Kinderwunschbehandlung zusätzlich zur künstlichen Befruchtung eine Akupunktur. Im Gegensatz zur Kontrollgruppe wurden signifikant mehr Frauen schwanger (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11937123).

Andere Untersuchungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen, wobei durch die geringen Teilnehmerzahlen die Ergebnisse nicht immer aussagekräftig sind (zusammengefasst in www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12477502).

13. Homöopathie

Auch die Homöopathie wird gerne mal genannt, wenn es darum geht, schwanger zu werden. So werden verschiedene Globuli und Schüßler-Salze bei Gelbkörperschwäche, Endometriosen, einer verzögerten Eireifung oder Fruchtbarkeitsstörungen ohne bekannte organische Gründe in Verbindung gebracht. Gerne empfehlen die Alternativmediziner eine individuelle Therapie, weil sich dadurch die besten Erfolge versprechen würden.

Fakt ist allerdings: Dieser Tipp ist allerdings nicht wissenschaftlich hinterlegt – die klassische Medizin spricht der Homöopathie (nicht nur beim Thema Fruchtbarkeit) ihre Wirksamkeit komplett ab. Auch wir haben keine Studien gefunden, die bei homöopathischen Mitteln positive Wirkungen auf die Fertilität erzielt hätte.

14. Hormonelle Verhütungsmittel rechtzeitig absetzen

Auch wenn einige Frauen bereits einen Monat nach Absetzen der Antibabypille schwanger werden, so brauchen andere doch länger, bevor sich der Zyklus normalisiert. Manchmal kann es sogar bis zu zwei Jahre dauern, bevor wieder ein regelmäßiger Eisprung stattfindet. Wissenschaftler gehen aber im Allgemeinen davon aus, dass bei hormonellen Verhütungsmethoden bei den meisten Frauen bereits nach wenigen Monaten die Fruchtbarkeit wiederhergestellt ist. Bei einer langjährigen Verwendung der Spirale ist in der Folge die Fruchtbarkeitsrate allerdings herabgesetzt.

Wenn Sie gerne in einigen Monaten schwanger werden wollen, aber zurzeit noch mit der Pille oder ähnlichen Medikamenten verhüten, so können Sie dennoch überlegen, bereits jetzt alternative Verhütungsmittel (etwa Kondome) einzusetzen, um demnächst nicht allzu lange auf das Wunschkind warten zu müssen.

Untersuchung der Fruchtbarkeit einer Frau

erfolgreich schwanger Untersuchung

Wenn Sie sich ein Baby wünschen, es aber trotz regelmäßigem ungeschützten Geschlechtsverkehr bisher noch nicht geklappt hat, so werden Sie sicherlich grübeln, woran es nur liegen kann. Zuerst einmal sollten Sie sich und Ihrem Partner natürlich etwas Zeit geben, denn bei kaum einem Paar erfüllt sich der Kinderwunsch bereits innerhalb der ersten Monate.

erfolgreich schwanger UntersuchungWollen Sie schon direkt nach der Entscheidung, Kinder bekommen zu wollen, die Fruchtbarkeit steigern und dabei noch mehr für Ihr Sexualleben tun wollen, so empfiehlt sich für den Mann die Einnahme eines natürlichen Potenzmittels auf L-Arginin Basis. Besonders empfehlenswert: Amitamin Vitalität M forte). Es ist völlig ohne Nebenwirkungen, die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien wird nach Studien zu L-Arginin um den Faktor 4 verbessert und “nebenbei” verbessert sich wahrscheinlich auch die Erektionsfähigkeit Ihres Partners.

Die zweite, jeder Frau zu empfehlende Maßnahme ist, die fruchtbaren Tage zu berechnen und darauf zu achten, zu diesen Tagen Geschlechtsverkehr zu haben. Versuchen Sie nicht, das Timing krampfhaft auf die Stunde genau zu optimieren, denn die Spermien überleben mehrere Tage, aber den Termin sollten Sie bzw. das Paar mit Kinderwunsch auch nicht verpassen.

Beobachten Sie als Frau Ihren Körper genau, notieren Sie sich die Länge Ihres Zyklus und mögliche Zwischenblutungen. Wenn Sie einen detaillierten Zykluskalender erstellen, Ihre Basaltemperatur messen und den Zervixschleim kontrollieren, bemerken Sie selber mögliche Unregelmäßigkeiten. Entscheiden Sie sich aufgrund des unerfüllten Kinderwunsches für eine gynäkologische Untersuchung, so bringen Sie Ihre vorhanden Kurvenblätter am besten gleich mit, denn sie können dem Arzt bei der Diagnose sehr hilfreich sein.

Anamnese (Krankengeschichte der Patientin)

Ihr Frauenarzt wird mit Ihnen ein ausführliches Gespräch über chronische Erkrankungen und zurückliegende Infektionen, über vorausgegangene Verhütungsmethoden und Zyklusauffälligkeiten führen. Beim Anamnese-Gespräch werden Sie darüber hinaus Fragen über frühere Fehlgeburten oder Abtreibungen und über Ihr Sexualleben beantworten müssen. Auch wenn die Themen teilweise sehr intim sind, so sind Sie eine wichtige Grundlage für die Ursachenforschung der Unfruchtbarkeit.

Wahrscheinlich wird Ihr Arzt auch Fragen zur Krankengeschichte Ihres Partners stellen. Da der Kinderwunsch beide Partner betrifft, ist der Mann bei dem Gespräch mit dem Frauenarzt natürlich ebenfalls willkommen.

Erste körperliche Untersuchung

Frau Schwangerschaftstest UntersuchungDie körperliche Untersuchung umfasst das vorsichtige Abtasten der Geschlechtsorgane. Gleichzeitig schauen sich die meisten Gynäkologen direkt auch Ihre Genitalien per Ultraschall an. Bei diesem schmerzlosen und ungefährlichen Verfahren wird ein kleiner Stab mit Schallkopf in die Scheide der Frau eingeführt. Die Schallwellen werden vom Körper reflektiert und können auf einem Bildschirm dargestellt werden. Mithilfe der Ultraschalluntersuchung lassen sich auffällige Veränderungen der Gebärmutter, aber auch Zysten und Myome erkennen. Infektionen können mittels dieser Methode ebenfalls manchmal festgestellt werden. Außerdem kann der Arzt so prüfen, in welchem Stadium des Zyklus Sie sich befinden, ob die Eibläschen zeitgerecht entwickelt sind und wie gut die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut ist.

Gleichzeitig mit der körperlichen Untersuchung wird auch ein Abstrich vorgenommen, der im Labor untersucht wird. Hiermit lassen sich Bakterien- und Pilzinfektionen, aber auch Zellveränderungen nachweisen.

Urinuntersuchung

Der Urin wird auf Bakterien hin untersucht, die für eine verminderte Fruchtbarkeit ursächlich sein können.

Blutuntersuchung

Da die beteiligten Botenstoffe im Verlauf des Zyklus schwanken und in jeder Phase spezifische Werte annehmen, kann die Bestimmung der Hormonspiegel Auskunft über mögliche Störungen geben. Dazu sind mehrere Blutuntersuchungen zu verschiedenen Zeiten des Zyklus nötig. Stellt sich hierbei beispielsweise eine Gelbkörperschwäche (zu wenig Progesteron in der zweiten Zyklushälfte) heraus, ist es sinnvoll, die Schilddrüse von einem Facharzt ebenfalls überprüfen zu lassen.

Im Labor können außerdem Blutzellen kultiviert werden, um diese auf mögliche Erbkrankheiten zu untersuchen. Dies wird allerdings meist nur dann durchgeführt, wenn bei Ihnen eine familiäre Vorbelastung besteht oder Sie bereits mehrere Fehlgeburten hintereinander erlitten haben.

Postkoitaltest

Spermien Mann QualitätDer Postkoitaltest gibt Auskunft darüber, ob die Spermien den Gebärmutterhals durchdringen können. Dazu entnimmt der Arzt einige Stunde nach dem Geschlechtsverkehr (Koitus) aus dem Gebärmutterhals etwas Zervixschleim und prüft diesen auf vorhandene Samenzellen. Da die Spermien das Sekret nur während der fruchtbaren Tage passieren können, ist der optimale Zeitpunkt für einen aussagekräftigen Postkoitaltest entscheidend.

Mithilfe dieser Untersuchung lässt sich in erster Linie feststellen, ob Ihr Immunsystem Antikörper gegen die Spermien Ihres Partners bildet und sie so am Eindringen in die Gebärmutter hindert. Gleichzeitig lassen sich aber auch die Beschaffenheit, der Säuregrad und die Menge Ihres Zervixschleimes bestimmen.

Bauchspiegelung

Bei der Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird ein winziges optisches Gerät über die Bauchdecke in den Körper eingeführt, um dort die Organe betrachten zu können. Die Untersuchung, die unter Vollnarkose stattfindet, kann Aufschluss darüber geben, ob Verwachsungen der Eileiter oder Myome der Gebärmutter vorliegen. Gleichzeitig wird meist eine Chromopertubation durchgeführt. Hierbei wird eine ungiftige gefärbte Flüssigkeit in die Gebärmutter gespritzt, um zu zeigen, ob die Eileiter durchgängig sind. Ist dies der Fall, so gelangt das Kontrastmittel von der Gebärmutter aus über beide Eileiter in den Bauchraum.

Häufig vereinbaren die Ärzte mit ihren Patientinnen bereits im Vorfeld, dass sie versuchen, mögliche Verwachsungen noch während derselben Operation zu lösen. Auch Endometriosen und Myome können, wenn von Ihnen gewünscht, direkt behandelt werden.

Bevor Sie eine Bauchspiegelung oder andere aufwändige Verfahren zur Diagnose der Unfruchtbarkeit durchführen lassen, sollte auf jeden Fall das Sperma Ihres Partners untersucht werden, um auszuschließen, dass die Unfruchtbarkeit von Seiten des Mannes kommt. Denn auch wenn die Bauchspiegelung als relativ harmlos gilt, so birgt sie doch – wie jede Operation – Gefahren für Ihre Gesundheit.

Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Bei der Hysteroskopie wird das Innere der Gebärmutter mit einer kleinen Kamera betrachtet. Die Kamera wird dabei auf dem natürlichen Zugangsweg über die Scheide eingeführt, so dass hierfür kein Operationsschnitt erforderlich ist. Dennoch ist meist eine kurze Vollnarkose nötig. Oft wird die Hysteroskopie mit der Bauchspiegelung kombiniert, sie kann aber natürlich auch alleine durchgeführt werden. Die Gebärmutterspiegelung kann Myome und Fehlbildungen sichtbar machen, die Grund einer Unfruchtbarkeit beziehungsweise einer erhöhten Fehlgeburtsrate sein können.

Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann

Künstliche Befruchtung Fruchtbarkeit

Ursachen Unfruchtbarkeit MannEine Unfruchtbarkeit des Mannes zeigt sich sehr häufig dadurch, dass die Spermienqualität herabgesetzt ist. Mithilfe eines Spermiogramms lassen sich die Menge, das Aussehen und die Beweglichkeit der Samenzellen bestimmen. Sind gleich alle drei Werte betroffen, so spricht man von einer Oligo-Astheno-Teratozoospermie (OAT-Syndrom).

Dieses kann viele Gründe haben, die sich allerdings häufig nicht diagnostizieren lassen. Manchmal sind die Ursachen für eine geringe Spermienmenge oder die schlechte Beweglichkeit im Ejakulat allerdings nachprüfbar.

Die gute Nachricht ist: Die Qualität und Anzahl der beweglichen Spermien lässt sich in einigen Fällen durch Aminosäuren auf natürliche Art steigern (siehe L-Arginin und Fruchtbarkeit des Mannes).

Die Ursachen für eine fehlende Fruchtbarkeit des Mannes können vielfältig sein, wie man an dieser Aufstellung sehen kann:

Mumps

Bekommt ein Mann nach Beginn der Pubertät Mumps, so kann es während der Erkrankung zu einer Entzündung im Hoden kommen, die eine Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Die Bildung der Spermien bleibt danach oft gänzlich aus. Manchmal ist die Fruchtbarkeit nur eingeschränkt. Ein Spermiogramm kann Aufschluss über die Reichweite der Schädigung geben.

Hodenhochstand

Eizelle Befruchtung SpermienNormalerweise wandert der männliche Hoden während der Embryonalentwicklung aus dem Bauchraum in den Hodensack. Doch manchmal bleibt diese Verschiebung aus. Da aber für die Spermienentwicklung eine konstante Temperatur von etwa 32 °C benötigt wird, ist es im Bauchraum oder der Leistengegend einfach viel zu warm. Die Folge ist eine verminderte Spermienqualität.

Heutzutage werden die meisten Jungen mit Hodenhochstand bereits in ihrem ersten Lebensjahr behandelt, um einer späteren Unfruchtbarkeit vorzubeugen.

Da ein Hodenhochstand für eine zu hohe Temperatur der Hoden führt, muss in diesem Fall ganz besonders aufgepasst werden, dass die Hoden anderweitig nicht mit zu viel Wärme versorgt werden (insbesondere enge Kleidung, Sauna, Sitzheizungen im Auto oder z.B. ein Notebook auf dem Schoß). Auch in diesem Fall könnte die Einnahme von L-Arginin die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien erhöhen und so die Fruchtbarkeit steigern.

Hodenkrampfader

Eine verdickte Ader am Hoden kann möglicherweise die Temperatur ebenfalls so stark erhöhen, dass die Spermienproduktion nicht mehr optimal abläuft. Eine operative Entfernung der Hodenkrampfader wird daher häufig empfohlen. Allerdings herrscht unter Urologen keine Einigkeit darüber, ob hierdurch die Fruchtbarkeit wirklich entscheidend verbessert wird.

Hitze

Befruchtung SpermienHohe Temperaturen sind schädlich für die Entwicklung der männlichen Keimzellen. Deshalb ist auch der Hoden – als Produktionsort der Samenzellen – so aufgebaut, dass er bei tiefen Temperaturen näher zum Körper hinrückt und sich bei Hitze weiter entfernt. Werden die Samenzellen nur kurzfristig der Hitze ausgesetzt, so schränkt sich die Fruchtbarkeit nicht entscheidend ein.

Doch häufige Saunabesuche, das Tragen enger Hosen oder das regelmäßige Einschalten der Sitzheizungen im Auto können sich vorübergehend negativ auf die Entwicklung der Spermien auswirken. Bei einem bestehenden Kinderwunsch sollten solche Hitzequellen daher vermieden werden

Verletzungen der Hoden

Wurden die Hoden bei Unfällen verletzt, so kann es passieren, dass eine Spermienproduktion unmöglich wird. Betrifft die Verletzung nur kleine Bereiche, so ist die Fruchtbarkeit manchmal lediglich eingeschränkt

Umweltgifte und Genussmittel

Obwohl viele Zusammenhänge noch unklar sind, so ist doch erwiesen, dass sich manche Faktoren schädlich auf die Spermienproduktion auswirken. Beispielsweise können übermäßiger Alkohol- oder Zigarettenkonsum, zahlreiche Medikamente und unterschiedliche Umweltgifte die Spermienqualität vorübergehend oder dauerhaft negativ beeinflussen. Eine gesunde Lebensführung bei bestehendem Kinderwunsch wirkt sich daher meist positiv auf die Fruchtbarkeit aus.

Chemotherapien

Viele Chemotherapeutika, die bei Krebsbehandlungen zum Einsatz kommen, können die Samenproduktion nachhaltig schädigen. Manchmal besteht die Unfruchtbarkeit zwar nur über einen kurzen Zeitraum, doch es kommt auch vor, dass sie bestehen bleibt. Daher ist es ratsam, bereits vor einer Chemotherapie über das Einfrieren von Samenzellen nachzudenken, selbst wenn aktuell kein Kinderwunsch besteht.

Angeborener Funktionsausfall der Geschlechtsorgane

Gene FruchtbarkeitManchmal kommt es zu angeborenen Defekten, bei denen beispielsweise im Hoden das Gewebe fehlt, das später die Samenzellen produziert.

Bei anderen Männern ist der Samenleiter nicht ausgebildet, so dass die Spermien, die völlig normal gebildet werden, nicht transportiert werden können. Diese Erkrankung tritt häufig in Zusammenhang mit einer Mukoviszidose auf. Diese Störungen sind wenn überhaupt dann nur operativ heilbar.

Sterilisation

Ist der Kinderwunsch abgeschlossen, so entschließen sich manche Männer für eine Sterilisation, bei der der Samenleiter unterbrochen wird. Entscheidet sich der Mann später doch noch einmal für ein eigenes Kind, so ist manchmal eine Operation erfolgreich, die den Samentransport wieder möglich macht.

Chlamydieninfektion und andere Entzündungen

Entzündungen, meist ausgelöst durch das Bakterium Chlamydia trachomatis, können dazu führen, dass die sehr feinen Samengänge im Nebenhoden verkleben und undurchlässig werden. Krankheitserreger können außerdem Giftstoffe bilden, die die Entwicklung der Spermien beziehungsweise deren Beweglichkeit einschränken. Ist nur ein Nebenhoden betroffen, ist die Fruchtbarkeit lediglich vermindert.

Tückisch an einer Chlamydieninfektion ist, dass diese Erreger vom Mann oft unbemerkt bleiben. Bei der Frau verursachen Chlamydien oft starke Schmerzen, der Mann aber bemerkt kaum etwas oder zeigt auch keinerlei Symptome. So bleibt die Chlamydieninfektion unentdeckt, wenn sie nicht vom Arzt durch einen Abstrich und das Anlegen einer Kultur erkannt wird. Das kann aber nur passieren, wenn der Arzt bewusst danach sucht.

Sind hingegen beide Nebenhoden verschlossen, so kann ein operativer Eingriff oder eine Entnahme der Spermien aus dem Nebenhoden den Kinderwunsch erfüllen.

Ejakulationsstörungen

Manche Männer sind aufgrund einer Querschnittslähmung oder verschiedener Erkrankungen nicht in der Lage zu ejakulieren. Bei anderen befinden sich in der Samenflüssigkeit keine Spermien, da diese nicht nach außen, sondern in die Blase gespült werden. Ein operativer Eingriff ist teilweise möglich.

Hierfür können Operationen, aber auch eine Diabetes-Erkrankung verantwortlich sein.

Spermien-Antikörper

Normalerweise bilden Männer keine Antikörper gegen ihre eigenen Spermien aus, da zwischen der Blutbahn und dem Produktionsort der Keimzellen eine natürliche Barriere besteht. Doch wenn – bedingt durch Verletzungen oder Entzündungen der Samenwege – Spermien in die Blutbahn gelangen, kann das Immunsystem gegen diese Antikörper bilden, so dass die Keimzellen verklumpen.

Übergewicht

Stark übergewichtige Männer produzieren meist weniger Testosteron. Doch dieses männliche Geschlechtshormon ist für den korrekten Ablauf der Spermien nötig. Studien zeigen, dass die durchschnittliche Spermienqualität von fettleibigen Männern im Vergleich zu normal- und untergewichtigen Herren erniedrigt ist. Dabei scheint nicht nur die Spermienanzahl, sondern auch deren Beweglichkeit eingeschränkt zu sein, wodurch die Fruchtbarkeit insgesamt abnimmt.

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) sind ebenfalls manchmal der Grund für eine Unfruchtbarkeit. Denn wenn aufgrund einer Impotenz kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden kann, so bleibt ein bestehender Kinderwunsch unerfüllt. Verschiedene neuronale Krankheiten und Stoffwechselstörungen können die Ursache der Erektilen Dysfunktion sein. Auch können hormonelle Störungen vorliegen.

Manchmal sind aber auch psychische Ursachen der Grund für die Impotenz. Auch hierbei kann die Aminosäure L-Arginin und speziell formulierte Produkte helfen.

Globozoospermie

Bei der Globozoospermie fehlen den Samenzellen die Kopfkappen (Akrosome). Da diese aber Enzyme enthalten, die für das Eindringen in die Eizelle nötig sind, wird eine Befruchtung unmöglich. Eine Globozoospermie ist eine angeborene Funktionsstörung, die zu einer lebenslangen Unfruchtbarkeit führt.

In manchen Fällen können nur operative Eingriffe helfen. Im Falle einer eingeschränkten Fruchtbarkeit mit lediglich verminderter Spermienanzahl und Spermienqualität kann aber die natürliche Therapie mit Aminosäuren sinnvoll sein. Der große Vorteil: gleichzeitig wird die Erektion verbessert und es gibt keine Nebenwirkungen.

Suchen Sie nach einer natürlichen Möglichkeit, die Anzahl und Qualität von Spermien zu erhöhen? Lesen Sie weiter im Bericht über die Aminosäure L-Arginin.