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Fertilovit M® plus: Studien und Erfahrungen

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fertilovit m plus kapselnDass die Fruchtbarkeit von Männern in den letzten fünfzig Jahren um die Hälfte zurückgegangen ist, ist mittlerweile vielfach durch Studien bestätigte traurige Wahrheit. Fertilovit M® bzw. Fertilovit® M plus wollen hier ansetzen und präsentieren sich als Fruchtbarkeitspille für denn Mann.

Um diese besondere Pille für den Mann zu verstehen, muss man zunächst die Ursachen verminderter männlicher Fruchtbarkeit kennen.

Ursachen von zu geringer Spermaqualität

Über die Ursachen an sich sind sich Wissenschaftler einig, können aber das Ausmaß der einzelnen Faktoren nicht genau bestimmen. Hauptgründe sind nach einhelliger Meinung:

  • Erhöhte Belastungen durch weibliche Hormone in Trinkwasser und Umwelt,
  • Schwermetalle und Umweltgifte, auch Nikotin und Arzneimittel, und
  • mangelhafte Ernährung, der es an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen, Antioxidantien und Aminosäuren fehlt.

Fruchtbarkeit steigern TippsWährend man gegen die ersten beiden Ursachen meist nur wenig und dann im Einzelfall bei besonderer Belastung etwas tun kann, ist der Mangelernährung relativ einfach beizukommen.

So sind, speziell auf die Bedürfnisse von Männern mit Oligozoospermie (zu geringer Spermienanzahl) oder Astenthozoospermie (zu geringer Beweglichkeit), also verkürzt gesagt schlechtem Sperma, spezielle Kombinationen von Mikronährstoffen entwickelt worden, die den Mangel ausgleichen und gezielt für die Spermiogenese wichtige Stoffe zuführen.

Die Ergebnisse von Studien, sowohl zu den einzelnen Mikronährstoffen als auch zur Kombination dieser Stoffe, sind äusserst überzeugend. Anhand der Studien kann sogar vermutet werden, dass die Verschlechterung in der Qualität unserer Nahrung den größten Einfluss auf Subfertilität haben könnte.

Mikronährstoffe in Fertilovit® M plus

Fertilovit® M plus enthält die Mikronährstoffe:

  • Citrullin (ein der Aminosäure L-Arginin ähnlicher Stoff)
  • L-Carnitin
  • Glutathion
  • Coenzym Q10
  • Zink
  • Selen
  • Folsäure
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • N-Acetyl-Cystein
  • Lycopen

Schaut man sich die Studienlage zu den Inhaltsstoffen und deren Wirkung auf die Qualität des Spermas an, so sind für jeden Stoff einzeln hochwertige Studien zu finden, die einen signifikanten Effekt auf mindestens einen, meist mehrere Parameter des Spermiogramms haben.

Studien zur Wirkung von Mikronährstoffen auf die Fruchtbarkeit von Männern

Fruchtbarkeit Schwangerschaft KinderwunschWer nach Studien zur Auswirkung von Vitaminen, Spurenelementen oder Aminosäuren auf die Qualität des Spermas und seine Zeugungsfähigkeit sucht, wird schnell fündig. Insbesondere ist die öffentliche amerikanische Universitätsbibliothek PubMed zur Recherche geeignet.

Besonders aufschlussreich und die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammenfassend ist dabei die Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft von Steven Sinclair.

L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist essentiell am Aufbauprozess der Spermien beteiligt. L-Arginin ist besonders viel in Spermin und Spermitin enthalten. Verschiedene Untersuchungen haben nachgewiesen, dass die Einnahme von L-Arginin (4.000 mg je Tag) die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien deutlich ansteigen lässt. 1

L-Carnitin

L-Carnitin transportiert Fettsäuren in den Zellkern und sorgt für eine optimale Energieversorgung, auch der Spermien. Es ist ausserdem Teil des Reifungsprozesses von Spermien. Verschiedene Studien mit 3.000 mg L-Carnitin und 4.000 mg Dosierung haben ergeben, dass sich nach der Nahrungsergänzung mit L-Carnitin die Spermienanzahl und die Beweglichkeit signifikant gesteigert hat. 2

Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist ebenfalls elementar am Energiestoffwechsel im Organismus beteiligt. Bereits bei zusätzlicher Einnahme geringe Mengen von 50 mg sind erhebliche Verbesserungen des Spermiogramms von Männern mit vorher nicht ausreichender Spermienanzahl und -beweglichkeit festgestellt worden. 3

Vitamin C

Fruchtbarkeit Mann Vitamin CVitamin C ist ein starkes wasserlösliches Antioxidans. Ein ausreichender Vitamin C Spiegel im Sperma scheint notwendig zu sein, um die Entwicklung, Beweglichkeit und Überlebensfähigkeit der männlichen Spermien sicher zu stellen.

So kann bereits die Einnahme von 200 mg Vitamin C am Tag das Spermiogramm merklich verbessern, mit steigender Dosis bis zumindest 1.000 mg verbessert sich der Effekt weiter. 4

Zink

Zink ist ein Spurenelement, welches an der Bildung von über 200 Enzymen beteiligt ist. Zinkmangel führt zu vermindertem Testosteronspiegel. Mit einer Einnahme von 89 mg Zink konnte bei Patienten eine erheblich verbesserte Anzahl und Beweglichkeit an Spermien assoziiert werden 5

Vitamin E und Selen

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, welches als starker Radikalenfänger gut erforscht ist. Gemeinsam mit Selen konnte Vitamin E in verschiedenen Studien die Fruchtbarkeit von Männern mit Oligozoospermie verbessern und teils in den Normalbereich führen.6

Glutathion

Glutathion wird als starkes Antioxidans, bestehend aus drei Aminosäuren. In mehreren Studien wurde nach Einnahme von Glutathion die Verbesserung mehrerer Parameter des Spermiogramms festgestellt. 7

Bewertung von Fertilovit M® plus und Alternativen

erhoehen Fruchtbarkeit steigernFertilovit® M plus enthält eine überzeugende Mischung aus Mikronährstoffen, die alle direkt die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern. Viele Männer wissen nicht um ihre eingeschränkte Spermienqualität, die sich aufgrund von nicht ausreichend gesunder Ernährung in Kombination mit zunehmenden Umweltbelastungen ergibt.

Wer dem entgegenwirken will und einer längeren und nervenaufreibenden Phase erfolglosen “Probierens” vorbeugen will, der ist mit Fertilovit® M plus gut beraten. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass es den Spermien an der gewünschten und nötigen Fitness mangelt, und damit das Erbgut suboptimal versorgt ist, ist leider garnicht so gering. 69 Euro (UVP, effektiver Preis eher rund 55 Euro) sind für 45 Tage dieser Therapie ein fairer Preis.

Alternativen zu Fertilovit® M plus sind:

Orthomol® Fertil plus (Mann): Weist eine ähnliche Zusammensetzung auf. Kosten pro Monat UVP 44,95 Euro.

Profertil® M: Ähnliche Inhaltsstoffe, kostet ebenfalls 44,95 Euro pro Monat (unverbindliche Preisempfehlung).

Die Packungspreise von Fertilovit® M plus und den beiden oben genannten Produkten Orthomol® Fertil plus und Profertil® kann man nicht direkt vergleichen, da eine Packung Fertilovit® Kapseln für 45 Tage enthält. Auf 30 Tage gerechnet beträgt der Preis von Fertilovit® M plus 46,00 Euro und ist damit preisgleich.

3 Monate Anwendung ist minimum

In jedem Fall sollte die Nährstoff-Kur, sei es Fertilovit® M plus, Orthomol® fertil plus oder Profertil®, auf mindestens 90 Tage angelegt werden. Denn drei Monate dauert es, bis sich die männlichen Spermien von der ersten Entstehungsphase an komplett entwickelt haben. Die Kur sollte danach konsequent durchgehalten werden, bis sich der Kinderwunsch erfüllt.

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Studien zur Fruchtbarkeit von Männern und Mikronährstoffen:

  1. Schachter A, Goldman JA, Zukerman Z. Treatment of oligospermia with the amino acid arginine. J Urol 1973;110:311-313 und ebenso Scibona M, Meschini P, Capparelli S, et al. Larginine and male infertility. Minerva Urol Nefrol 1994;46:251-253
  2. z.B. hier Goa KL, Brodgen RN. L-carnitine–a preliminary review of its pharmacokinetics and its therapeutic use in ischemic cardiac disease and primary and secondary carnitine deficiencies in relationship to its role in fatty acid metabolism. Drugs 1987;34:1-24 und ebenso bei Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, Dondero F. Metabolism and action of L-carnitine: its possible role in sperm tail function. Arch Ital Urol Nefrol Androl 1992;64:187-196
  3. Lewin A, Lavon H. The effect of coenzyme Q- 10 on sperm motility and function. Mol Aspects Med 1997;18 S213-S219.
  4. Dawson EB, Harris WA, Rankin WE, et al.; Effect of ascorbic acid on male fertility. Ann NY Acad Sci 1987;498:312-323
  5. Tikkiwal M, Ajmera RL, Mathur NK. Effect of zinc administration on seminal zinc and fertility of oligospermic males. Indian J Physiol Pharmacol 1987;31:30-34
  6. Vezina D, Mauffette F, Roberts KD, Bleau G. Selenium-vitamin E supplementation in infertile men. Effects on semen parameters and micronutrient levels and distribution. Biol Trace Elem Res 1996;53:65-83
  7. Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, et al. Glutathione therapy for male infertility. Arch Androl 1992;29:65-68.

Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann

Künstliche Befruchtung Fruchtbarkeit

Ursachen Unfruchtbarkeit MannEine Unfruchtbarkeit des Mannes zeigt sich sehr häufig dadurch, dass die Spermienqualität herabgesetzt ist. Mithilfe eines Spermiogramms lassen sich die Menge, das Aussehen und die Beweglichkeit der Samenzellen bestimmen. Sind gleich alle drei Werte betroffen, so spricht man von einer Oligo-Astheno-Teratozoospermie (OAT-Syndrom).

Dieses kann viele Gründe haben, die sich allerdings häufig nicht diagnostizieren lassen. Manchmal sind die Ursachen für eine geringe Spermienmenge oder die schlechte Beweglichkeit im Ejakulat allerdings nachprüfbar.

Die gute Nachricht ist: Die Qualität und Anzahl der beweglichen Spermien lässt sich in einigen Fällen durch Aminosäuren auf natürliche Art steigern (siehe L-Arginin und Fruchtbarkeit des Mannes).

Die Ursachen für eine fehlende Fruchtbarkeit des Mannes können vielfältig sein, wie man an dieser Aufstellung sehen kann:

Mumps

Bekommt ein Mann nach Beginn der Pubertät Mumps, so kann es während der Erkrankung zu einer Entzündung im Hoden kommen, die eine Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Die Bildung der Spermien bleibt danach oft gänzlich aus. Manchmal ist die Fruchtbarkeit nur eingeschränkt. Ein Spermiogramm kann Aufschluss über die Reichweite der Schädigung geben.

Hodenhochstand

Eizelle Befruchtung SpermienNormalerweise wandert der männliche Hoden während der Embryonalentwicklung aus dem Bauchraum in den Hodensack. Doch manchmal bleibt diese Verschiebung aus. Da aber für die Spermienentwicklung eine konstante Temperatur von etwa 32 °C benötigt wird, ist es im Bauchraum oder der Leistengegend einfach viel zu warm. Die Folge ist eine verminderte Spermienqualität.

Heutzutage werden die meisten Jungen mit Hodenhochstand bereits in ihrem ersten Lebensjahr behandelt, um einer späteren Unfruchtbarkeit vorzubeugen.

Da ein Hodenhochstand für eine zu hohe Temperatur der Hoden führt, muss in diesem Fall ganz besonders aufgepasst werden, dass die Hoden anderweitig nicht mit zu viel Wärme versorgt werden (insbesondere enge Kleidung, Sauna, Sitzheizungen im Auto oder z.B. ein Notebook auf dem Schoß). Auch in diesem Fall könnte die Einnahme von L-Arginin die Anzahl und Beweglichkeit der Spermien erhöhen und so die Fruchtbarkeit steigern.

Hodenkrampfader

Eine verdickte Ader am Hoden kann möglicherweise die Temperatur ebenfalls so stark erhöhen, dass die Spermienproduktion nicht mehr optimal abläuft. Eine operative Entfernung der Hodenkrampfader wird daher häufig empfohlen. Allerdings herrscht unter Urologen keine Einigkeit darüber, ob hierdurch die Fruchtbarkeit wirklich entscheidend verbessert wird.

Hitze

Befruchtung SpermienHohe Temperaturen sind schädlich für die Entwicklung der männlichen Keimzellen. Deshalb ist auch der Hoden – als Produktionsort der Samenzellen – so aufgebaut, dass er bei tiefen Temperaturen näher zum Körper hinrückt und sich bei Hitze weiter entfernt. Werden die Samenzellen nur kurzfristig der Hitze ausgesetzt, so schränkt sich die Fruchtbarkeit nicht entscheidend ein.

Doch häufige Saunabesuche, das Tragen enger Hosen oder das regelmäßige Einschalten der Sitzheizungen im Auto können sich vorübergehend negativ auf die Entwicklung der Spermien auswirken. Bei einem bestehenden Kinderwunsch sollten solche Hitzequellen daher vermieden werden

Verletzungen der Hoden

Wurden die Hoden bei Unfällen verletzt, so kann es passieren, dass eine Spermienproduktion unmöglich wird. Betrifft die Verletzung nur kleine Bereiche, so ist die Fruchtbarkeit manchmal lediglich eingeschränkt

Umweltgifte und Genussmittel

Obwohl viele Zusammenhänge noch unklar sind, so ist doch erwiesen, dass sich manche Faktoren schädlich auf die Spermienproduktion auswirken. Beispielsweise können übermäßiger Alkohol- oder Zigarettenkonsum, zahlreiche Medikamente und unterschiedliche Umweltgifte die Spermienqualität vorübergehend oder dauerhaft negativ beeinflussen. Eine gesunde Lebensführung bei bestehendem Kinderwunsch wirkt sich daher meist positiv auf die Fruchtbarkeit aus.

Chemotherapien

Viele Chemotherapeutika, die bei Krebsbehandlungen zum Einsatz kommen, können die Samenproduktion nachhaltig schädigen. Manchmal besteht die Unfruchtbarkeit zwar nur über einen kurzen Zeitraum, doch es kommt auch vor, dass sie bestehen bleibt. Daher ist es ratsam, bereits vor einer Chemotherapie über das Einfrieren von Samenzellen nachzudenken, selbst wenn aktuell kein Kinderwunsch besteht.

Angeborener Funktionsausfall der Geschlechtsorgane

Gene FruchtbarkeitManchmal kommt es zu angeborenen Defekten, bei denen beispielsweise im Hoden das Gewebe fehlt, das später die Samenzellen produziert.

Bei anderen Männern ist der Samenleiter nicht ausgebildet, so dass die Spermien, die völlig normal gebildet werden, nicht transportiert werden können. Diese Erkrankung tritt häufig in Zusammenhang mit einer Mukoviszidose auf. Diese Störungen sind wenn überhaupt dann nur operativ heilbar.

Sterilisation

Ist der Kinderwunsch abgeschlossen, so entschließen sich manche Männer für eine Sterilisation, bei der der Samenleiter unterbrochen wird. Entscheidet sich der Mann später doch noch einmal für ein eigenes Kind, so ist manchmal eine Operation erfolgreich, die den Samentransport wieder möglich macht.

Chlamydieninfektion und andere Entzündungen

Entzündungen, meist ausgelöst durch das Bakterium Chlamydia trachomatis, können dazu führen, dass die sehr feinen Samengänge im Nebenhoden verkleben und undurchlässig werden. Krankheitserreger können außerdem Giftstoffe bilden, die die Entwicklung der Spermien beziehungsweise deren Beweglichkeit einschränken. Ist nur ein Nebenhoden betroffen, ist die Fruchtbarkeit lediglich vermindert.

Tückisch an einer Chlamydieninfektion ist, dass diese Erreger vom Mann oft unbemerkt bleiben. Bei der Frau verursachen Chlamydien oft starke Schmerzen, der Mann aber bemerkt kaum etwas oder zeigt auch keinerlei Symptome. So bleibt die Chlamydieninfektion unentdeckt, wenn sie nicht vom Arzt durch einen Abstrich und das Anlegen einer Kultur erkannt wird. Das kann aber nur passieren, wenn der Arzt bewusst danach sucht.

Sind hingegen beide Nebenhoden verschlossen, so kann ein operativer Eingriff oder eine Entnahme der Spermien aus dem Nebenhoden den Kinderwunsch erfüllen.

Ejakulationsstörungen

Manche Männer sind aufgrund einer Querschnittslähmung oder verschiedener Erkrankungen nicht in der Lage zu ejakulieren. Bei anderen befinden sich in der Samenflüssigkeit keine Spermien, da diese nicht nach außen, sondern in die Blase gespült werden. Ein operativer Eingriff ist teilweise möglich.

Hierfür können Operationen, aber auch eine Diabetes-Erkrankung verantwortlich sein.

Spermien-Antikörper

Normalerweise bilden Männer keine Antikörper gegen ihre eigenen Spermien aus, da zwischen der Blutbahn und dem Produktionsort der Keimzellen eine natürliche Barriere besteht. Doch wenn – bedingt durch Verletzungen oder Entzündungen der Samenwege – Spermien in die Blutbahn gelangen, kann das Immunsystem gegen diese Antikörper bilden, so dass die Keimzellen verklumpen.

Übergewicht

Stark übergewichtige Männer produzieren meist weniger Testosteron. Doch dieses männliche Geschlechtshormon ist für den korrekten Ablauf der Spermien nötig. Studien zeigen, dass die durchschnittliche Spermienqualität von fettleibigen Männern im Vergleich zu normal- und untergewichtigen Herren erniedrigt ist. Dabei scheint nicht nur die Spermienanzahl, sondern auch deren Beweglichkeit eingeschränkt zu sein, wodurch die Fruchtbarkeit insgesamt abnimmt.

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) sind ebenfalls manchmal der Grund für eine Unfruchtbarkeit. Denn wenn aufgrund einer Impotenz kein Geschlechtsverkehr ausgeübt werden kann, so bleibt ein bestehender Kinderwunsch unerfüllt. Verschiedene neuronale Krankheiten und Stoffwechselstörungen können die Ursache der Erektilen Dysfunktion sein. Auch können hormonelle Störungen vorliegen.

Manchmal sind aber auch psychische Ursachen der Grund für die Impotenz. Auch hierbei kann die Aminosäure L-Arginin und speziell formulierte Produkte helfen.

Globozoospermie

Bei der Globozoospermie fehlen den Samenzellen die Kopfkappen (Akrosome). Da diese aber Enzyme enthalten, die für das Eindringen in die Eizelle nötig sind, wird eine Befruchtung unmöglich. Eine Globozoospermie ist eine angeborene Funktionsstörung, die zu einer lebenslangen Unfruchtbarkeit führt.

In manchen Fällen können nur operative Eingriffe helfen. Im Falle einer eingeschränkten Fruchtbarkeit mit lediglich verminderter Spermienanzahl und Spermienqualität kann aber die natürliche Therapie mit Aminosäuren sinnvoll sein. Der große Vorteil: gleichzeitig wird die Erektion verbessert und es gibt keine Nebenwirkungen.

Suchen Sie nach einer natürlichen Möglichkeit, die Anzahl und Qualität von Spermien zu erhöhen? Lesen Sie weiter im Bericht über die Aminosäure L-Arginin.

Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit: Immer mehr Paare betroffen

Fruchtbarkeit Frau

FruchtbarkeitJährlich begeben sich etwa 200.000 Paare in Deutschland in eine Kinderwunsch-Behandlung. Denn Zyklusstörungen oder verklebte Eileiter, eine schlechte Spermienqualität oder genetische Anomalien scheinen eine natürliche Schwangerschaft unmöglich zu machen. Allein im Jahr 2003 entstanden hierzulande 20.000 Kinder durch eine künstliche Befruchtung.

Bei anderen Paaren, die als unfruchtbar gelten, genügt hingegen eine Regulierung des Hormonhaushaltes, eine durch Vitalstoffe verbesserte Beweglichkeit der Spermien oder eine Entfernung der Gebärmutterzysten, um den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen.

Mangelnde Fruchtbarkeit

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten Paare dann aus medizinischer Sicht als steril, wenn nach zweijährigem regelmäßigen Geschlechtsverkehr ohne Verhütung keine Schwangerschaft eingetreten ist. Dies bedeutet freilich nicht, dass es danach unmöglich wird, auf natürlichem Wege ein eigenes Kind zu bekommen.

Einige Paare warten mehrere Jahre, bevor es dann doch plötzlich noch ganz von alleine klappt. Aber die Wahrscheinlichkeiten sinken mit jedem weiteren erfolglosen Zyklus.

Fruchtbarkeit und Kinderwunsch in Deutschland

Fruchtbarkeit FrauBei etwa 14 Prozent aller Paare, die sich in Deutschland ein Kind wünschen, stellt sich mindestens zwei Jahre lang keine Schwangerschaft ein. Selbst unter optimalen Bedingungen – wenn also beide Partner fruchtbar sind und um den Eisprung herum miteinander Sex haben – liegt die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung bei jungen Paaren bei gerade einmal 30 Prozent. Denn auch die Zellteilung der befruchteten Eizelle, die Wanderung bis in die Gebärmutter und die Einnistung funktioniert nicht immer reibungslos. Je älter die Frau ist, desto geringer wird außerdem die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft.

Da sich viele Paare aber erst sehr spät für ein gemeinsames Kind entscheiden, sollten Sie nicht jahrelang „üben“. Schließlich tickt nicht nur die biologische Uhr der Frau. Auch bei Männern vermindert sich die Fruchtbarkeit bereits mit 30 Jahren. Untersuchungen zeigen, dass das beste biologische Alter für eine Schwangerschaft bei beiden Partnern vor dem 26. Lebensjahr liegt. Doch die veränderten Lebensumstände führen dazu, dass Frauen heute durchschnittlich bereits 30 Jahre alt sind, wenn sie ihr erstes Kind bekommen.

Überhaupt scheint die Fruchtbarkeit in den Industrieländern seit Jahrzehnten abzunehmen, denn es werden immer weniger Kinder geboren. Die besseren Verhütungsmethoden und der gewollte Verzicht auf eigene Kinder spielen hierbei sicherlich eine überragende Rolle. Doch, wie oben bereits beschrieben, bleibt jede siebte Partnerschaft ungewollt über einen längeren Zeitraum oder gar auf Dauer kinderlos. Das höhere Alter bei Beginn der Familienplanung ist dabei nur einer der Faktoren.

Fruchtbarkeit sinkt – Mangel an Mikronährstoffen

Viele Studien kommen darüber hinaus zu dem Schluss, dass die Fruchtbarkeit in den Industrieländern insgesamt immer geringer wird. Obwohl die Datenlage hierzu nicht ganz eindeutig ist und Vergleiche oft schwierig sind, so scheint sich dieser Trend doch deutlich abzuzeichnen. Als Gründe werden oft Umweltgifte angeführt. Denn in Pestiziden, in Kunststoffverbindungen und in Medikamenten sind hormonähnliche Verbindungen enthalten, die die Entwicklung der Geschlechtszellen sowohl von Männern als auch von Frauen empfindlich stören können.

Mindestens ebenso wichtig ist vermutlich der Faktor, dass es allgemein an der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen (Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralstoffe, aber auch Omega-3 Fettsäuren und Q10, z.B.) mangelt. Hier kann relativ einfach die Fruchtbarkeit um den vielleicht entscheidenden Schritt verbessert werden: Einfach eine geeignete Nahrungsergänzung zu sich nehmen und die eigene Gesundheit und damit die Fruchtbarkeit fördern!

Fruchtbarkeit des Mannes steigern

Für den Mann ist neben Vitaminen und Zink vor allem die Aminosäure L-Arginin ein oft verkanntes Wundermittel unter den Mikronährstoffen. Weil dieser Stoff so wichig ist, haben wir uns näher dem Thema L-Arginin und Fruchtbarkeit des Mannes gewidmet.

Fruchtbarkeit der Frau steigern

Für die Frau sind vor allem Vitamine, Zink und Omega 3 Fettsäuren wichtig, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Zudem fördert ein guter Vitaminstatus die gesunde Entwicklung des Fötus.

Ein Bewegungsmangel und die Ernährung nährstoffarmer, aber kalorienreicher Fertiggerichte können ebenfalls für die steigende Unfruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern verantwortlich sein. Sportliche Fitness und eine gesunde, ausgewogene Ernährung können daher dabei helfen, die Fruchtbarkeit enorm zu steigern.

L-Arginin erhöht die Fruchtbarkeit des Mannes

L-Arginin Fruchtbarkeit schwanger

L-Arginin Fruchtbarkeit schwangerEiner der wichtigsten Vitalstoffe, die für die Spermienproduktion nötig sind, ist die Aminosäure L-Arginin. Sie erhöht die Anzahl der Samenzellen und gleichzeitig deren Fitness. Selbst Wissenschaftler sind immer wieder überrascht darüber, wie sehr sich ein Spermiogramm durch die regelmäßige Zufuhr von L-Arginin verbessern kann.

Diese positiven Eigenschaften von L-Arginin auf die Fruchtbarkeit des Mannes sind seit vielen Jahrzehnten bekannt. So stellte beispielsweise 1973 ein Forscherteam einen Fachartikel vor, in dem der Nutzen der Aminosäure bei einer verminderten Spermienanzahl aufgezeigt wurde. Denn die Menge der produzierten Samenzellen erhöhte sich nach Einnahme der Aminosäure signifikant (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4803052).

Viele weitere Publikationen zu diesem Thema folgen. Dabei zeigte sich bei der regelmäßigen Einnahme von hochkonzentriertem L-Arginin zusätzlich sowohl eine Verbesserung der Fitness als auch der Beweglichkeit der Spermien. Der Zusammenhang der erhöhten Spermienqualität mit der Fruchtbarkeit wurde teilweise recht schnell offensichtlich. Denn in einigen Fällen kam es bereits während der Studiendurchführung zu erfolgreichen Schwangerschaften durch die Probanden (beispielsweise www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7591579).

Der Experte für Männergesundheit, Prof. Frank Sommer von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, betont ebenfalls, wie wichtig Arginin für die Fertilität des Mannes sei. Neben ausreichend körperlicher Fitness, empfiehlt er, auf eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Arginin zu achten.

Stabilisierung des Erbguts durch L-Arginin

L-Arginin hat zahlreiche unterschiedliche Funktionen in unserem Organismus, so auch einige im Penis und im Hoden. Unter anderem ist der Vitalstoff in hoher Konzentration im Spermin enthalten. Dieses in der Prostata gebildete Polyamin verleiht dem Sperma nicht nur seinen charakteristischen Geruch, sondern stabilisiert auch die Erbsubstanz in den Samenzellen.

Da aber nur ein Spermium mit funktionstüchtigem Erbgut eine Eizelle befruchten kann, zeigt sich hier bereits die große Bedeutung des L-Arginins für die Fruchtbarkeit des Mannes. Auf der anderen Seite regt Spermin aber auch die Beweglichkeit der Spermien an. Dies ist ebenfalls sehr wichtig für die Fertilität. Denn die Samenzellen bewegen sich mithilfe ihrer Geißel fort, um bis zur befruchtungsfähigen Eizelle in dem Eileiter vorzudringen.

Optimale Versorgung der Spermien

Eine der Hauptaufgaben des L-Arginins ist die Speicherung von Stickstoff. Dieses wiederum ist nötig, um den kleinsten bisher bekannten Botenstoff unsers Körpers, das Stickstoffmonoxid (NO) herzustellen. Stickstoffmonoxid sorgt für eine Gefäßerweiterung, so dass das Blut ungehindert in unserem Körper zirkulieren kann. Dadurch ist die optimale Versorgung der einzelnen Organe mit allen nötigen Nährstoffen garantiert. So erhalten zum Beispiel auch die männlichen Keimzellen in den Hoden dank einer guten Durchblutung die für ihre Reifung wichtigen Substanzen.

L-Arginin verbessert die Libido

L-Arginin stimuliert die natürliche Libido des Mannes. Die Libido, die Lust auf Sex, ist ein entscheidender Faktor beim Kinderwunsch. Denn manchmal lässt eine Schwangerschaft einfach deshalb auf sich warten, weil das Paar während der fruchtbaren Tage nicht oder nur selten miteinander schläft. War man lange Zeit der Meinung, zu häufiger Sex könne die Qualität der Spermien herabsetzen, so scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein: Regelmäßiger Sex steigert sogar die Fruchtbarkeit.

Erhöhung der Potenz durch L-Arginin

L-Arginin scheint außerdem die Potenz des Mannes zu verbessern, indem es die zuführenden Gefäße des Schwellkörpers erweitert. L-Arginin gilt deshalb als sanftes Mittel bei Erektiler Dysfunktion. Zwar hängt eine Unfruchtbarkeit in den seltensten Fällen mit einer Erektionsstörung zusammen, doch ist dies manchmal der Grund für eine ungewollte Kinderlosigkeit.

Eine israelische Forschergruppe stellte 1999 eine Studie vor, an der 50 Männer mit einer organisch bedingten Erektilen Dysfunktion teilgenommen hatten. Von den 29 Patienten, die über mehrere Wochen ein Arginin-Präparat erhielten, berichteten 31 Prozent (9 Männer) bei einer anschließenden Befragung von einer deutlichen Steigerung ihrer Sexualfunktion. Bei der Placebogruppe, die als Kontrolle ein Scheinmedikament erhielt, waren es lediglich zwei von 17 Personen, die eine Besserung feststellen konnten (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10233492). Auch weitere Studien beschreiben die Zusammenhänge zwischen der Einnahme von L-Arginin und der Erektionsfähigkeit des Mannes. Man kann daher die Wirkung von L-Arginin auf die Potenz als eindeutig wissenschaftlich belegt ansehen.

Weitere positive Eigenschaften von L-Arginin

L-Arginin wirkt sich nicht nur positiv auf die Furchtbarkeit aus, sondern hat viele weitere Vorteile für die Gesundheit. So verbessert es die Durchblutung, senkt den Blutdruck und schützt vor Arteriosklerose und anderen Herzkreislauferkrankungen. Dies lässt sich auf die oben bereits beschriebene Freisetzung des Neurotransmitters Stickstoffmonoxid aus L-Arginin zurückführen. Denn NO ist ja für die Erweiterung der Gefäße essentiell.

Die drei Forscher, die die Wirkung von NO auf die Blutversorgung erstmals beschrieben haben, erhielten hierfür 1998 sogar den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Eine verbesserte Blutzufuhr ist für alle Körperfunktionen wichtig. Denn hierdurch können die Gewebe optimal mit Nährstoffen versorgt werden, während Stoffwechselendprodukte rasch aus den Geweben ausgeleitet werden.

Da L-Arginin die Insulinfreisetzung anregt, nutzen es außerdem viele Patienten, die an Diabetes mellitus erkrankt sind. Denn mit L-Arginin können sie die anderen Therapiemaßnahmen auf sanfte Weise unterstützen. In hohen Dosen regt L-Arginin außerdem die Ausschüttung des Wachstumshormons an. Dies machen sich Sportler zunutze, die hierdurch den Muskelaufbau und den gleichzeitigen Fettabbau anregen. Und auch die körpereigenen Abwehrkräfte lassen sich mittels Arginin verbessern. Denn die Aminosäure regt die Produktion der weißen Blutkörperchen an und hilft außerdem dabei, Wunden schneller verheilen zu lassen.

L-Arginin und Aminosäuren

Spermiogramm

Arginin FruchtbarkeitL-Arginin ist eine Aminosäure, die als wichtiger Eiweißbaustein in allen Lebewesen vorkommt. Die Substanz mit der Summenformel C6H14N4O2 wird in wissenschaftlichen Darstellungen oft mit Arg oder R abgekürzt. Innerhalb der Proteine und anderer Bausteine unseres Körpers spielt vor allem die L-Form des Arginins eine herausragende Rolle. Um es von der Spiegelbildform (D-Arginin) abzugrenzen, wird es deshalb ganz korrekt L-Arginin genannt.

Produkte, etwa Nahrungsergänzungsmittel, auf denen nicht explizit vermerkt ist, dass es sich um L-Arginin handelt, enthalten vermutlich ein Gemisch aus der L- und D-Form. Da D-Arginin aber nur in sehr geringem Maße von unserem Körper genutzt werden kann, sind diese Präparate bei gleicher Dosierung nicht so wirkungsvoll wie die anderen. Allgemein sollte man auf Qualität aus Apotheken achten, da diese Produkte durch Apotheker kontrolliert sind.

Wir können L-Arginin über den Harnstoffzyklus selber herstellen. Allerdings übersteigt der Bedarf die körpereigene Produktion in vielen Lebenssituationen. Daher wird L-Arginin als semiessentiell, von vielen Wissenschaftlern mittlerweile sogar als essentiell bezeichnet. Das bedeutet, dass wir den Stoff in ausreichende Mengen mit der Nahrung aufnehmen müssen. Der Bedarf an Arginin ist während der Wachstumsphasen, aber auch bei vielen Krankheiten, bei körperlichem oder psychischem Stress und nach Operationen stark erhöht.

Ausreichende L-Argininzufuhr sichern

Weizenprodukte, Nüsse, Fleisch und Fisch enthalten L-Arginin in recht großen Mengen. Auch andere Lebensmittel enthalten Anteile an der essentiellen Aminosäure.

Allerdings empfehlen Wissenschaftler zur Verbesserung der Fruchtbarkeit beim Mann bei einem bestehenden Kinderwunsch eine regelmäßige Zufuhr von etwa drei bis fünf Gramm täglich. Diese Menge ist am besten über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zu erreichen.

Diese gibt es als Mittel gegen erektile Dysfunktion in Apotheken – die Wirkung kann aber eben auch auf die Fertilität vermutet werden.

Nebenwirkungen von L-Arginin? Keine.

L-Arginin gilt in diesen Konzentrationen als gut verträglich und frei von Nebenwirkungen. Bei einer weitaus höheren Dosierung von ab 30 Gramm kann es sehr selten zu Übelkeit, Magenproblemen oder Durchfall kommen. Sollten bei Ihnen solche Symptome auftauchen, so verringern Sie einfach die tägliche Menge an L-Arginin.

Personen, die akut an einer Herpes-simplex-Infektion leiden, sollten Arginin-Präparate in dieser Zeit nicht verwenden. Denn auch das Virus benötigt viel Arginin, so dass hohe Konzentrationen der Aminosäure im Körper die Dauer der Erkrankung erhöhen können.

Da L-Arginin den Herzkreislauf beeinflusst, sollten Patienten, die beispielsweise gleichzeitig blutdrucksenkende Arzneimittel nutzen, vor der Einnahme der Präparate mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker sprechen.

Da es mehrere Wochen dauert, bis aus den Vorläuferzellen reife Spermien entstehen, ist eine verbesserte Fruchtbarkeit oft erst nach zwei bis drei Monaten der regelmäßigen Einnahme von L-Arginin feststellbar.