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Sonne tanken macht Männer fruchtbarer!

frchtbarkeit Männer Vitamin D

frchtbarkeit Männer Vitamin DWer genügend Sonne tankt, der kann auch ausreichend Vitamin D bilden. Soweit ist das bekannt.

Dass aber die meisten Menschen, insbesondere im Winter, eben nicht genügend Sonne tanken können, hat jetzt auch die sonst so vitaminkritische Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. eingesehen. Und empfiehlt deshalb, täglich 10 mg bis 20 mg Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungen zu sich zu nehmen.

Vitamin D steigert die Fruchtbarkeit von Männern

Besonders wichtig ist Vitamin D aber nicht nur für ältere Menschen, deren Vitamin D Mangel ausgeprägter ist. Sondern auch für Männer, die ein Kind bekommen wollen. Vitamin D Mangel steht nämlich im engen Zusammenhang mit verringerter Fruchtbarkeit, so australische Forscher rund um Studienleiterin Anne Clark.

Dr. Anne Clark hat mit ihrem Team von Reproduktionsmedizinern über 800 Männer mit eingeschränkter Fruchtbarkeit oder der Diagnose der Unfruchtbarkeit untersucht. Auffällig: im sonnigen Australien, wo Vitamin D Mangel eher selten ist, hatten mehr als ein Drittel der Männer zu wenig Vitamin D im Blut.

105 der Männer haben daraufhin Nahrungsergänzungen mit Vitaminen und Aminosäuren bzw. Antioxidantien über mehrere Monate zu sich genommen, ihren Vitamin D Spiegel durch Sonnenbäder auf ein gesundes nromales Niveau gebracht. Zudem haben sie insgesamt gesünder gelebt, den Konsum von Nikotin und Alkohol reduziert, unnötige Fette und Kohlenhydrate eingeschränkt und leicht abgenommen.

Mit Multivitaminen wieder fruchtbar

Das Resultat der Vitamin-Kur kann sich sehen lassen: über 40 der ehemals unfruchtbaren Männer, die auf diese Weise ihre Ernährung und den Einfluss von Umweltgiften umgestellt haben, haben mit ihrer Parnerin mittlerweile ein Kind, die meisten davon auf natürliche Weise und sogar ohne eine künstliche Befruchtung (in-vitro fertilisation).

Da die Sonnenscheindauer in Mitel- und Nordeuropa für den Menschen meist nicht ausreicht, um im Winter ausreichend Vitamin D zu bilden, wird empfohlen, Vitamin D als Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.

Präparate, die mit speziellen Mikronährstoffen und Antioxidanzien die Gesundheit männlicher Spermien fördern, sind:

Orthomol® fertil plus für Männer im Test

Orthomol fertil plus Mann

Orthomol fertil plus MannOrthomol® ist bekannt für sein breit gefächtertes Programm an Vitaminprodukten, die ausschließlich in der Apotheke erhältlich sind. Unter dem Namen “Orthomol® fertil plus” wird in einer Kombination aus drei Tabletten und einer Kapsel täglich eine Mikronährstoffkombination angeboten, die die gesunde Entwicklung männlicher Spermien fördern sollen.

Eine Packung mit 120 Kapseln bzw. Tabletten kostet rund 50 Euro und ist in Apotheken (auch online Versandapotheken) erhältlich.

Wir haben uns die Inhaltsstoffe und das Produkt Orthomol® fertil plus näher angeschaut.

Inhaltsstoffe von Orthomol® fertil plus

Die Inhaltsstoffe von Orthomol fertil plus sind ausgesuchte Vitamine, die Spurenelemente Zink, Selen und Kupfer und Mikronährstoffe wie L-Carnitin, N-Acetylstein, Coenzym Q10, Carotinoide und Omega-3 Fettsäuren. Die Mengen pro Mikronährstoff und Tagesdosis betragen:

Vitamine

 pro Tagesportion

 % RDA

 pro 100 g

natürliches Vitamin E (TE*)  120 mg  1.000%  4,1 g
Vitamin C  250 mg  313%  8,6 g
Vitamin B6  3,5 mg  250%  121 mg
Vitamin B12  9 µg  360%  310 µg
Folsäure  800 µg  400%  28 mg

Spurenelemente

Zink  40 mg  400%  1,4 g
Selen  80 µg  145%  2,8 mg
Kupfer  1.000 µg  100%  34 mg

Weitere Mikronährstoffe

L-Carnitin  440 mg  -  15 g
N-Acetylcystein  80 mg  -  2,8 g
Coenzym Q10  15 mg  -  517 mg
Gemischte Carotinoide  3 mg  -  103 mg
(enthalten Beta-Carotin, Lutein und Lycopin)
Omega-3-Fettsäuren, davon  170 mg  -  5,9 g
      Eicosapentaensäure (EPA)  90 mg  -  3,1 g
      Docosahexaensäure (DHA)  65 mg  -  2,2 g

Wie man schnell sehen kann, ist die Kombination von Orthomol® fertil plus in Zusammensetzung nicht vergleichbar mit handelsüblichen Discounter-Multivitaminen, sondern speziell auf die Optimierung der männlichen Spermatogenese ausgerichtet. Auch die Kombination mehrerer Discounterprodukte kann nicht die gewünschte Zusammensetzung ergeben.

Studien zu den Inhaltsstoffen und männlicher Furchtbarkeit

SpermatogeneseZu den Inhaltsstoffen von Orthomol® fertil plus haben wir verschiedene, in ihrer Wirkung auf die männliche Spermaqualität sehr erfolgreiche Studien gefunden. Leider sind die Studien alle in Englischer Sprache verföffentlicht.

Einen schnellen, sehr guten Überblick liefert die Zusammenfassung von Steven Sinclair “Male Infertility: Nutritional and Environmental Considerations”. Dort werden, jeweils mit mehreren hochwertigen Studien hinterlegt, die folgenden Mikronährstoffe genannt, die nachweislich das Spermiogramm verbessern und so die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern:

  • L-Carnitin
  • L-Arginin
  • Zink
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • L-Glutathion
  • Selen
  • Coenzym Q10
  • Vitamin B12

Aber auch für Folsäure1 haben wir Studien gefunden. Lediglich für das Spurenelement Kupfer und Vitamin B6 sind uns keine Studien zur Spermaqualität und der Einnahme dieser Mikronährstoffe bekannt.

Die Kombinationstherapie mit Orthomol® fertil plus für den Mann ist also als wissenschaftlich nachgewiesen für die Verbesserung der Spermienqualität (Beweglichkeit, Anzahl, Spermamenge, Spermiendichte, Anteil ungeschädigter Spermien an allen Spermien) anzusehen.

Einnahmedauer von Orthomol® fertil plus

Fruchtbarkeit Orthomol feril MDie Einnahmedauer sollte mindestens drei Monate dauern und dauerhaft bis zur gewünschten Schwangerschaft erfolgen. Eine Mindesteinnahme von drei Monaten ergibt sich aus der Tatsache, dass Spermien rund 12 Wochen für ihre volllständige Reifung benötigen.

Wir empfehlen, die Einnahme so früh wie möglich nach der Entscheidung für einen Kinderwunsch zu beginnen. Das kann durchaus unabhängig von der vorherigen Untersuchung und Prüfung mit einem Spermiogramms geschehen. Wer früh mit der Kur und der Verbesserung des männlichen Erbgutes anfängt, kann unter Umständen einige nervenaufreibende erfolglose Schwangerschaftstest vermeiden.

Nebenwirkungen von Orthomol® fertil plus

Kinderwunsch Fruchtbarkeit erhoehen ZervixschleimNebenwirkungen von Orthomol® fertil plus sind, auch bei dieser hohen Dosierung der Mikronährstoffe, nicht zu erwarten. Es handelt sich nicht um ein Arzneimittel, sondern um ein diätetisches Lebensmittel, als solches ist es von seinen Inhaltsstoffen völlig sicher.

Eine “Überdosierung” der Vitamine mit möglichen Nebenwirkungen, wie sie als mögliche Gefahr in manchen Köpfen von Verbrauchern gesehen wird, ist bei diesen Dosierungen und Vitaminen völlig auszuschliessen.

Als “Nebenwirkungen” dürfte der Mann also höchsten verspüren: ein verbessertes Immunsystem (Vitamin C und Zink), verbesserte Stimmung bzw. nervliche Ausgeglichenheit (Vitamin E, Vitamin B6, Vitamin B12) oder verbesserte Regeneration nach Sport und Fettverbrennung (L-Carnitin).

Alternativen zu Orthomol fertil plus

Es gibt drei aus unserer Sicht gute Alternativen zu Orthomol fertil plus:

Alle drei Produkte weisen ähnliche Rezepturen und Dosierungen auf. Allerdings fehlt Orthomol fertil plus die Aminosäure L-Arginin, die ein wichtiger Baustein bei der Synthese von Spermin und Spermitin ist und sehr gut für die Steigerung männlicher Fertilität getestet worden ist. Bei Profertil® fehlt wiederum das für die Spermien wichtige Vitamin C. Preislich liegen die Produkte auf demselben Niveau.

fertilsan M enthält sowohl Vitamin C als auch L-Arginin und ebenfalls das für die Spermiengesundheit wichtige Vitamin D (fehlt in Fertilovit M plus, Profertil und Orthomol fertil plus). Zudem ist fertilsan M das preiswerteste der vier Produkte.

Nachteilig bei Orthomol® fertil plus ist, dass insgesamt vier verschiedene Kapseln pro Tag eingenommen werden müssen, während es bei den anderen beiden Produkten nur zwei Kapseln pro Tag sind.

  1. Wallock et al.; Low seminal plasma folate concentrations are associated with low sperm density and count in male smokers and nonsmokers; Fertil. Steril 75, 252-259

Fertilovit M® plus: Studien und Erfahrungen

fertilovit m plus kapseln

fertilovit m plus kapselnDass die Fruchtbarkeit von Männern in den letzten fünfzig Jahren um die Hälfte zurückgegangen ist, ist mittlerweile vielfach durch Studien bestätigte traurige Wahrheit. Fertilovit M® bzw. Fertilovit® M plus wollen hier ansetzen und präsentieren sich als Fruchtbarkeitspille für denn Mann.

Um diese besondere Pille für den Mann zu verstehen, muss man zunächst die Ursachen verminderter männlicher Fruchtbarkeit kennen.

Ursachen von zu geringer Spermaqualität

Über die Ursachen an sich sind sich Wissenschaftler einig, können aber das Ausmaß der einzelnen Faktoren nicht genau bestimmen. Hauptgründe sind nach einhelliger Meinung:

  • Erhöhte Belastungen durch weibliche Hormone in Trinkwasser und Umwelt,
  • Schwermetalle und Umweltgifte, auch Nikotin und Arzneimittel, und
  • mangelhafte Ernährung, der es an wichtigen Spurenelementen, Vitaminen, Antioxidantien und Aminosäuren fehlt.

Fruchtbarkeit steigern TippsWährend man gegen die ersten beiden Ursachen meist nur wenig und dann im Einzelfall bei besonderer Belastung etwas tun kann, ist der Mangelernährung relativ einfach beizukommen.

So sind, speziell auf die Bedürfnisse von Männern mit Oligozoospermie (zu geringer Spermienanzahl) oder Astenthozoospermie (zu geringer Beweglichkeit), also verkürzt gesagt schlechtem Sperma, spezielle Kombinationen von Mikronährstoffen entwickelt worden, die den Mangel ausgleichen und gezielt für die Spermiogenese wichtige Stoffe zuführen.

Die Ergebnisse von Studien, sowohl zu den einzelnen Mikronährstoffen als auch zur Kombination dieser Stoffe, sind äusserst überzeugend. Anhand der Studien kann sogar vermutet werden, dass die Verschlechterung in der Qualität unserer Nahrung den größten Einfluss auf Subfertilität haben könnte.

Mikronährstoffe in Fertilovit® M plus

Fertilovit® M plus enthält die Mikronährstoffe:

  • Citrullin (ein der Aminosäure L-Arginin ähnlicher Stoff)
  • L-Carnitin
  • Glutathion
  • Coenzym Q10
  • Zink
  • Selen
  • Folsäure
  • Vitamin E
  • Vitamin D
  • N-Acetyl-Cystein
  • Lycopen

Schaut man sich die Studienlage zu den Inhaltsstoffen und deren Wirkung auf die Qualität des Spermas an, so sind für jeden Stoff einzeln hochwertige Studien zu finden, die einen signifikanten Effekt auf mindestens einen, meist mehrere Parameter des Spermiogramms haben.

Studien zur Wirkung von Mikronährstoffen auf die Fruchtbarkeit von Männern

Fruchtbarkeit Schwangerschaft KinderwunschWer nach Studien zur Auswirkung von Vitaminen, Spurenelementen oder Aminosäuren auf die Qualität des Spermas und seine Zeugungsfähigkeit sucht, wird schnell fündig. Insbesondere ist die öffentliche amerikanische Universitätsbibliothek PubMed zur Recherche geeignet.

Besonders aufschlussreich und die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammenfassend ist dabei die Zusammenfassung des Standes der Wissenschaft von Steven Sinclair.

L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist essentiell am Aufbauprozess der Spermien beteiligt. L-Arginin ist besonders viel in Spermin und Spermitin enthalten. Verschiedene Untersuchungen haben nachgewiesen, dass die Einnahme von L-Arginin (4.000 mg je Tag) die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien deutlich ansteigen lässt. 1

L-Carnitin

L-Carnitin transportiert Fettsäuren in den Zellkern und sorgt für eine optimale Energieversorgung, auch der Spermien. Es ist ausserdem Teil des Reifungsprozesses von Spermien. Verschiedene Studien mit 3.000 mg L-Carnitin und 4.000 mg Dosierung haben ergeben, dass sich nach der Nahrungsergänzung mit L-Carnitin die Spermienanzahl und die Beweglichkeit signifikant gesteigert hat. 2

Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist ebenfalls elementar am Energiestoffwechsel im Organismus beteiligt. Bereits bei zusätzlicher Einnahme geringe Mengen von 50 mg sind erhebliche Verbesserungen des Spermiogramms von Männern mit vorher nicht ausreichender Spermienanzahl und -beweglichkeit festgestellt worden. 3

Vitamin C

Fruchtbarkeit Mann Vitamin CVitamin C ist ein starkes wasserlösliches Antioxidans. Ein ausreichender Vitamin C Spiegel im Sperma scheint notwendig zu sein, um die Entwicklung, Beweglichkeit und Überlebensfähigkeit der männlichen Spermien sicher zu stellen.

So kann bereits die Einnahme von 200 mg Vitamin C am Tag das Spermiogramm merklich verbessern, mit steigender Dosis bis zumindest 1.000 mg verbessert sich der Effekt weiter. 4

Zink

Zink ist ein Spurenelement, welches an der Bildung von über 200 Enzymen beteiligt ist. Zinkmangel führt zu vermindertem Testosteronspiegel. Mit einer Einnahme von 89 mg Zink konnte bei Patienten eine erheblich verbesserte Anzahl und Beweglichkeit an Spermien assoziiert werden 5

Vitamin E und Selen

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, welches als starker Radikalenfänger gut erforscht ist. Gemeinsam mit Selen konnte Vitamin E in verschiedenen Studien die Fruchtbarkeit von Männern mit Oligozoospermie verbessern und teils in den Normalbereich führen.6

Glutathion

Glutathion wird als starkes Antioxidans, bestehend aus drei Aminosäuren. In mehreren Studien wurde nach Einnahme von Glutathion die Verbesserung mehrerer Parameter des Spermiogramms festgestellt. 7

Bewertung von Fertilovit M® plus und Alternativen

erhoehen Fruchtbarkeit steigernFertilovit® M plus enthält eine überzeugende Mischung aus Mikronährstoffen, die alle direkt die Fruchtbarkeit des Mannes verbessern. Viele Männer wissen nicht um ihre eingeschränkte Spermienqualität, die sich aufgrund von nicht ausreichend gesunder Ernährung in Kombination mit zunehmenden Umweltbelastungen ergibt.

Wer dem entgegenwirken will und einer längeren und nervenaufreibenden Phase erfolglosen “Probierens” vorbeugen will, der ist mit Fertilovit® M plus gut beraten. Die Wahrscheinlichkeit nämlich, dass es den Spermien an der gewünschten und nötigen Fitness mangelt, und damit das Erbgut suboptimal versorgt ist, ist leider garnicht so gering. 69 Euro (UVP, effektiver Preis eher rund 55 Euro) sind für 45 Tage dieser Therapie ein fairer Preis.

Alternativen zu Fertilovit® M plus sind:

Orthomol® Fertil plus (Mann): Weist eine ähnliche Zusammensetzung auf. Kosten pro Monat UVP 44,95 Euro.

Profertil® M: Ähnliche Inhaltsstoffe, kostet ebenfalls 44,95 Euro pro Monat (unverbindliche Preisempfehlung).

Die Packungspreise von Fertilovit® M plus und den beiden oben genannten Produkten Orthomol® Fertil plus und Profertil® kann man nicht direkt vergleichen, da eine Packung Fertilovit® Kapseln für 45 Tage enthält. Auf 30 Tage gerechnet beträgt der Preis von Fertilovit® M plus 46,00 Euro und ist damit preisgleich.

3 Monate Anwendung ist minimum

In jedem Fall sollte die Nährstoff-Kur, sei es Fertilovit® M plus, Orthomol® fertil plus oder Profertil®, auf mindestens 90 Tage angelegt werden. Denn drei Monate dauert es, bis sich die männlichen Spermien von der ersten Entstehungsphase an komplett entwickelt haben. Die Kur sollte danach konsequent durchgehalten werden, bis sich der Kinderwunsch erfüllt.

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Studien zur Fruchtbarkeit von Männern und Mikronährstoffen:

  1. Schachter A, Goldman JA, Zukerman Z. Treatment of oligospermia with the amino acid arginine. J Urol 1973;110:311-313 und ebenso Scibona M, Meschini P, Capparelli S, et al. Larginine and male infertility. Minerva Urol Nefrol 1994;46:251-253
  2. z.B. hier Goa KL, Brodgen RN. L-carnitine–a preliminary review of its pharmacokinetics and its therapeutic use in ischemic cardiac disease and primary and secondary carnitine deficiencies in relationship to its role in fatty acid metabolism. Drugs 1987;34:1-24 und ebenso bei Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, Dondero F. Metabolism and action of L-carnitine: its possible role in sperm tail function. Arch Ital Urol Nefrol Androl 1992;64:187-196
  3. Lewin A, Lavon H. The effect of coenzyme Q- 10 on sperm motility and function. Mol Aspects Med 1997;18 S213-S219.
  4. Dawson EB, Harris WA, Rankin WE, et al.; Effect of ascorbic acid on male fertility. Ann NY Acad Sci 1987;498:312-323
  5. Tikkiwal M, Ajmera RL, Mathur NK. Effect of zinc administration on seminal zinc and fertility of oligospermic males. Indian J Physiol Pharmacol 1987;31:30-34
  6. Vezina D, Mauffette F, Roberts KD, Bleau G. Selenium-vitamin E supplementation in infertile men. Effects on semen parameters and micronutrient levels and distribution. Biol Trace Elem Res 1996;53:65-83
  7. Lenzi A, Lombardo F, Gandini L, et al. Glutathione therapy for male infertility. Arch Androl 1992;29:65-68.

5+9 Tipps, wie jede Frau ihre Fruchtbarkeit steigern kann

schwanger Fruchtbarkeit Tipps

Fruchtbarkeit steigern TippsSicherlich können sich schwerwiegende organische Fruchtbarkeitsstörungen nicht allein durch eine Ernährungsumstellung oder eine Akupunktur heilen lassen. Dennoch wirken sich ein gesunder Lebenswandel, vitalstoffreiche Ernährung oder Nahrungsergänzung und sanfte Heilmethoden positiv auf die Fertilität aus und gelten als sinnvolle Unterstützung bei einem bestehenden Kinderwunsch.

Das Gute an dieser Art die Fruchtbarkeit zu steigern: Es kommt hierbei zu keinen unerwünschten Nebenwirkungen oder Begleiterscheinungen.

Im Gegenteil: Oftmals verbessert sich auch das allgemeine Wohlbefinden enorm, so dass Sie auf ganzer Linie von der Umstellung Ihrer Gewohnheiten profitieren.

Frau – Mann – Beide

Zu 40% liegt die Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch an der Frau, zu 40% am Mann, und zu 20% sind bei beiden Partnern Ursachen zu suchen. Ihr Partner sollte daher genauso mit gesundem Lebensstil dafür Sorge tragen, die Chancen auf ein gesundes Kind erheblich zu erhöhen. Für ihn gelten die meisten der Aussagen ebenfalls.

Ein natürliches, studiengeprüftes “Boosting” der Spermien kann der Mann durch diese Produkte erreichen:

Damit zu beginnen kann es nie zu früh sein, denn auch hier sind bei der Vitaminkur Nebenwirkungen ausgeschlossen und die Spermien benötigen drei Monate zur Entwicklung (Spermatogenese).

Die besten Tipps, wie Sie auf natürliche Art und Weise die Fruchtbarkeit der Frau steigern können, haben wir hier für Sie zusammengefasst:

1. Gesunde Ernährung

Eine wichtige Voraussetzung für die weibliche Fruchtbarkeit ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Denn nur wenn unser Körper ausreichend mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt wird, kann sich Nachwuchs einstellen. Bei einer Unterernährung, etwa durch Magersucht oder Bulimie ausgelöst, stellt der weibliche Organismus nämlich oft als erstes seine Fortpflanzungsfähigkeit ein, um den Körper nicht auch noch mit einer Schwangerschaft zu belasten. Zyklusstörungen oder völlig ausbleibende Regelblutungen zeigen in diesen Fällen die Unfruchtbarkeit an.

Doch auch Übergewicht kann die Fruchtbarkeit herabsetzen, da hierdurch manchmal das hormonelle Gleichgewicht aus den Fugen gerät.

schwanger Fruchtbarkeit TippsAber selbst wenn die Fehlernährung nicht direkt auf den ersten Blick deutlich wird, so kann dennoch das Fehlen eines wichtigen Nährstoffs die Fruchtbarkeit einschränken. Daher gilt eine ausgewogene und gesunde Ernährung als eine der wichtigsten Voraussetzungen bei einem unerfüllten Kinderwunsch.

Wissenschaftler empfehlen eine Vollwertkost, bei der frische pflanzliche Lebensmittel die Hauptbestandteile sein sollten. Vollkornprodukte sind solchen aus Weißmehl vorzuziehen. Viele Fertigprodukte enthalten sehr häufig versteckte Zucker und gesättigte Fettsäuren, die sich negativ auf die Gesundheit – und dadurch auch auf die Fruchtbarkeit – auswirken können. Fleisch sollten Sie nach Möglichkeit höchstens zweimal in der Woche essen, während Sie Fisch und Milchprodukte durchaus häufig zu sich nehmen sollten.

Wichtig ist es außerdem, immer ausreichend zu trinken. Wasser und Früchtetees sind dabei besonders gesund, wohingegen der Konsum von Kaffee, schwarzem Tee und Limonade in der Kinderwunschzeit deutlich eingeschränkt werden sollte.

Wer nicht regelmäßig Rohkost, frisches Obst und Fisch isst, sollte den zweiten Tipp besonders beherzigen:

2. Vitamine und Omega-3 Fettsäuren ergänzen

Viele Vitamine spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der weiblichen Geschlechtshormone, bei der Eizellreifung und bei der Einnistung in die Gebärmutter. Vor allem sind hier die B-Vitamine Niacin (B3), Pantothensäure (Vitamin B5), Pyridoxin (Vitamin B6) und Folsäure (Vitamin B9) zu nennen, außerdem die Vitamine C und Vitamin E, sowie Beta-Carotin, die Vorstufe von Vitamin A.

Eine Ernährung kann heutzutage kaum ausgewogen sein – zu oft verhindern beruflicher Alltag und Zeitmangel das Zubereiten frischer Rohkost. Stattdessen kommt Essen aus der Kantine auf den Tisch – so ausgelaugt und oft unbewusst zerkocht, dass es quasi Null Gehalt an wichtigen Vitaminen aufweist!

Zudem ist immer wieder in Untersuchungen festgestellt worden, dass sich die Vitamingehalte von Obst und Gemüse in den letzten 20 Jahren um 30% verringert haben – offensichtlich der Tribut an ertragreiche Sorten und Pflanzmethoden.

orthomolDa Folsäure aber nicht nur für die Fruchtbarkeit essentiell ist, sondern auch in der sehr frühen Embryonalentwicklung eine entscheidende Rolle spielt, empfehlen Mediziner, diese Substanz bei bestehendem Kinderwunsch und VOR der Schwangerschaft als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Vitamin A ist zwar lebensnotwendig, eine zu hohe Dosis kann allerdings dem Embryo schaden. Frauen mit Kinderwunsch sollten daher Leber und Lebertran nur in Maßen genießen. Nahrungsergänzungen mit Vitamin A sind hingegen empfehlenswert, denn ihre Menge bewegt sich eigentlich immer im Bereich zwischen 50% und 100% der empfohlenen Tagesdosis – das ist sehr sinnvoll und weit weit entfernt von irgendeiner Gefahr von Überdosierungen.

Empfehlenswerte Produkte zur Nahrungsergänzung bei Frauen mit Kinderwunsch sind insbesondere

amitaminWährend Orthomol natal das bekanntere und in allen Apotheken erhältliche Produkt ist, ist amitamin Vitalität feminin sehr ähnlich von den Inhaltsstoffen her, preiswerter und enthält Omega 3 Fettsäuren. In beiden Fällen sind alle Vitalstoffbedürfnisse gedeckt, so dass auch Kantinenessen oder hin und wieder Fast Food nicht verhindern, dass der Körper allzeit mit den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt ist.

Im Shop amitamin.de gibt es ebenfalls ein Produkt, mit dem der Mann seine Fruchtbarkeit steigern kann, Vitalität M forte (eigentlich zur Behandlung erektiler Dysfunktion). Die Arginin-Formel kann dazu führen, dass die Anzahl der gesunden Spermien sich um den Faktor vier vervielfachen kann.

3. Sport und Bewegung

Wer sich körperlich fit hält, tut seiner Gesundheit in jedem Fall etwas Gutes. Und das wirkt sich höchstwahrscheinlich auch positiv auf die Fruchtbarkeit aus. Leichter Sport reguliert die Insulinausschüttung bei Frauen, was dem weiblichen Hormonhaushalt zugutekommt. Joggen, Walken, Schwimmen und Inlineskaten zählen zu den Sportarten, die in der Kinderwunschzeit besonders effektiv sind. Wer Fitness und Entspannung verbinden möchte, kann seinen Körper mit Gymnastik oder mit Yoga in Schwung bringen.

Eine besondere Form der Entspannungsübungen ist das so genannte Hormon-Yoga, das ursprünglich für Frauen in den Wechseljahren entwickelt wurde. Es hilft dabei, die Tätigkeit der Eierstöcke zu regulieren und kann auf diese Weise auch die Fruchtbarkeit steigern. Luna-Yoga, das ebenfalls den weiblichen Zyklus positiv beeinflussen soll, unterstützt das körperliche Wohlbefinden und aktiviert die Selbstheilungskräfte der Frau.

Zu exzessiver Sport kann sich allerdings auch negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19801570). Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass der Körper alle Reserven zur Regeneration aufbraucht, wodurch noch dazu das hormonelle Gleichgewicht durcheinander geraten kann.

4. Stress abbauen

Kinderwunsch Tipps fruchtbarIm Beruf, im Straßenverkehr und beim Einkauf sind wir immer wieder unzähligen Stressfaktoren ausgesetzt. Und selbst ein unerfüllter Kinderwunsch kann uns auf Dauer ziemlich zusetzen. Da psychischer Stress aber das hormonelle Gleichgewicht durcheinander bringen kann, sollten Sie sich während der Kinderwunschphase viele Auszeiten und Wohlfühlmomente gönnen.

Entspannungsübungen, Massagen und Meditation können das Wohlbefinden steigern und möglicherweise auch dabei helfen, die Fruchtbarkeit zu verbessern.

5. Nikotin und Alkohol vermeiden

Bereits bei bestehendem Kinderwusch sollten Sie Ihren Zigarettenkonsum und auch das Passivrauchen weitestgehend einstellen. Denn die Inhaltsstoffe des Tabaks können, laut verschiedener Studien, zu Unfruchtbarkeit führen. Dies hängt damit zusammen, dass die Giftstoffe die Keimdrüsen schädigen, die Produktion von Progesteron beeinträchtigen oder die Einnistung verhindern können (unter anderem zusammengefasst in www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18460944).

Alkohol kann sich ebenfalls negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, da es den Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Experten empfehlen, bei bestehendem Kinderwunsch höchstens zwei- bis dreimal in der Woche alkoholische Getränke zu trinken.

Diese 5 Tipps sollten Sie unbedingt einhalten – eine gesunde Ernährung und Bewegung ist – wissenschaftlich erwiesen und auch evolutionsbedingt logisch – das A und O der Fruchtbarkeit!

Diese weiteren 9 Tipps sind ebenfalls empfehlenswert. Sie müssen davon allerdings nicht alle so streng beachten wie bei den ersten 5 Tipps.

6. Umweltgifte meiden

Fruchtbarkeit Schwangerschaft KinderwunschWir sind täglich einer Vielzahl von Umweltgiften ausgesetzt: Pestizide, Weichmacher, Schwermetalle, chemische Lösungsmittel und Abgase. Sie alle können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Leider ist es überhaupt nicht möglich, all diesen Umweltgiften zu entkommen. Allerdings können Sie die Aufnahme der Giftstoffe teilweise einschränken, indem Sie frisches Obst und Gemüse immer gründlich abwaschen und biologisch angebaute Produkte bevorzugen. Verzichten Sie möglichst auf Nahrungsmittel aus Dosen oder Kunststoffverpackungen.

Besteht bei Ihnen derzeit ein Kinderwunsch, sollten Sie möglichst nicht die Wände Ihrer Wohnung mit Farben streichen, die Lösungsmittel enthalten. Auch neue Teppiche und Möbel können wochenlang Gase freisetzen, die sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Selbst bei Haushaltsreinigern und Kosmetika sollten Sie vorsichtig sein. Einige Frauenärzte raten außerdem dazu, in der Phase des Kinderwunsches auf das Färben der Haare zu verzichten, obwohl bisherige Studien keine fruchtbarkeitsmindernde Wirkung bei Menschen belegen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17012331).

Frauen im gebärfähigen Alter, die beispielsweise als Raumpflegerinnen, Medizinerinnen oder Frisörinnen beruflich immer wieder mit giftigen Stoffen in Berührung kommen, sollten sich bei der Anwendung der Chemikalien genau an die Sicherheitsvorschriften halten (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17966264).

7. Ausreichend schlafen

Genügend Schlaf ist für viele Körperfunktionen wichtig. Auch die Fruchtbarkeit scheint durch ständigen Schlafmangel gestört zu werden. Denn die innere Uhr wird nachhaltig durcheinandergebracht, was sich auch auf die Hormonproduktion negativ auswirkt. Eine groß angelegte Studie zeigt zum Beispiel, dass Schichtarbeiterinnen etwas häufiger einen unregelmäßigen Zyklus und die damit verbundenen Fruchtbarkeitsprobleme aufweisen als andere Frauen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21364464).

8. Stellungen beim Geschlechtsverkehr

Um schwanger zu werden, ist der richtige Zeitpunkt für Sex die wichtigste Voraussetzung. Und auch eine günstige Stellung beim Geschlechtsverkehr kann die Chancen auf eine Befruchtung der Eizelle verbessern. Schließlich gibt es Positionen, bei denen das Sperma direkt vor den Muttermund gelangt, so dass die Samenzellen einfacher den Weg bis zur Eizelle finden können. Dies ist zum Beispiel bei der Missionarsstellung der Fall. Aber auch, wenn die Frau auf dem Bauch liegt und der Mann von hinten in ihre Vagina eindringt, erreicht das Sperma bereits beim Samenerguss den Muttermund.

Ungeeignet sind hingegen Stellungen, bei denen die Spermien leicht wieder aus der Scheide ausgespült werden, etwa beim Sex im Stehen oder im Sitzen. Gleitcremes enthalten teilweise Substanzen, die den Spermien schaden können. Daher sollten Sie, wenn möglich, auf diese verzichten.

Empfehlenswert ist es, nach dem Sex noch etwa eine halbe Stunde lang auf dem Rücken zu liegen und das Becken mit Kissen etwas zu erhöhen. Denn so bekommen die Spermien ausreichend Zeit, um in großer Anzahl durch den Muttermund in die Gebärmutter zu gelangen.

9. Lustvoller Sex

Fruchtbarkeit erektile DysfunktionJe lustvoller der Geschlechtsverkehr ist, desto feuchter wird auch die Scheide. Dies wiederum hilft den Samenzellen auf ihrem Weg durch Vagina und Gebärmutterhals. Während ein männlicher Orgasmus für eine Schwangerschaft unabdingbar ist, gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass auch der weibliche Höhepunkt die Fruchtbarkeit fördert. Denn die beim Orgasmus entstehenden Muskelkontraktionen sorgen dafür, dass sofort mehr Sperma in die Gebärmutter gelangt.

Wenn es längere Zeit trotz Kinderwunsch nicht mit dem Schwangerwerden klappt, dann setzen sich Paare oft sehr unter Druck und der Sex findet nur noch nach genauem Terminplan statt. Doch dies kann die Lust am Liebesakt leider völlig einschränken – ein Teufelskreis, aus dem es auszubrechen gilt!

Auch wenn es schwer fällt: Versuchen Sie, es gelassen anzugehen und beim Sex nicht immer nur ans Kinderkriegen zu denken.

10. Fruchtbarkeitsmassage

Eine sanfte Methode bei unerfülltem Kinderwunsch ist die Fruchtbarkeitsmassage, die den Hormonhaushalt und den Zyklus ins Gleichgewicht bringen soll, darüber hinaus den Körper entschlackt und die Geschlechtsorgane im Becken in die optimale Lage bringt. Die Massagetechnik geht auf das „Creative Healing” des 1874 in England geborenen Joseph B. Stephenson zurück.

In den 1990er Jahren hat die Reproduktionsmedizinerin Dr. Gowri Motha erfolgreich damit begonnen, Frauen während ihrer Kinderwunschbehandlung durch die Fruchtbarkeitsmassage und andere ganzheitliche Therapieformen zu unterstützen. Mittlerweile hat sich die Methode, aufgrund der positiven Erfahrungen, etabliert. Dennoch gibt es in Deutschland bisher wenige Heilpraktiker, die eine Fruchtbarkeitsmassage anbieten. Paare können die Techniken auch selber erlernen, um sanft ihre Fruchtbarkeit zu verbessern.

11. Entschlackung

Heilpraktiker empfehlen Frauen mit Kinderwunsch eine Entschlackungskur. Denn hierbei werden viele Giftstoffe ausgeschieden, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können. Auch normalisiert sich durch Heilfasten der Säure-Basen-Haushalt Ihres Körpers, was sich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt.

12. Akupunktur

künstliche BefruchtungAkupunktur wird bei vielen Erkrankungen erfolgreich angewendet, so dass mittlerweile auch westliche Mediziner den Nutzen dieser chinesischen Therapieform anerkennen. Einige Studien deuten darauf hin, dass die Akupunktur auch die weibliche Fruchtbarkeit verbessern kann. Denn es wird vermutet, dass durch die gezielten Stiche körpereigene Botenstoffe freigesetzt werden, die wiederum die Hormontätigkeit positiv beeinflussen. Außerdem regen sie beispielsweise die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane an, was sich ebenfalls fruchtbarkeitsfördern auswirken kann.

Bei einer Studie erhielten Frauen während ihrer Kinderwunschbehandlung zusätzlich zur künstlichen Befruchtung eine Akupunktur. Im Gegensatz zur Kontrollgruppe wurden signifikant mehr Frauen schwanger (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11937123).

Andere Untersuchungen kommen zu ähnlichen Ergebnissen, wobei durch die geringen Teilnehmerzahlen die Ergebnisse nicht immer aussagekräftig sind (zusammengefasst in www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12477502).

13. Homöopathie

Auch die Homöopathie wird gerne mal genannt, wenn es darum geht, schwanger zu werden. So werden verschiedene Globuli und Schüßler-Salze bei Gelbkörperschwäche, Endometriosen, einer verzögerten Eireifung oder Fruchtbarkeitsstörungen ohne bekannte organische Gründe in Verbindung gebracht. Gerne empfehlen die Alternativmediziner eine individuelle Therapie, weil sich dadurch die besten Erfolge versprechen würden.

Fakt ist allerdings: Dieser Tipp ist allerdings nicht wissenschaftlich hinterlegt – die klassische Medizin spricht der Homöopathie (nicht nur beim Thema Fruchtbarkeit) ihre Wirksamkeit komplett ab. Auch wir haben keine Studien gefunden, die bei homöopathischen Mitteln positive Wirkungen auf die Fertilität erzielt hätte.

14. Hormonelle Verhütungsmittel rechtzeitig absetzen

Auch wenn einige Frauen bereits einen Monat nach Absetzen der Antibabypille schwanger werden, so brauchen andere doch länger, bevor sich der Zyklus normalisiert. Manchmal kann es sogar bis zu zwei Jahre dauern, bevor wieder ein regelmäßiger Eisprung stattfindet. Wissenschaftler gehen aber im Allgemeinen davon aus, dass bei hormonellen Verhütungsmethoden bei den meisten Frauen bereits nach wenigen Monaten die Fruchtbarkeit wiederhergestellt ist. Bei einer langjährigen Verwendung der Spirale ist in der Folge die Fruchtbarkeitsrate allerdings herabgesetzt.

Wenn Sie gerne in einigen Monaten schwanger werden wollen, aber zurzeit noch mit der Pille oder ähnlichen Medikamenten verhüten, so können Sie dennoch überlegen, bereits jetzt alternative Verhütungsmittel (etwa Kondome) einzusetzen, um demnächst nicht allzu lange auf das Wunschkind warten zu müssen.

Heilpflanzen und Kinderwunsch

Seit Jahrhunderten wird die positive Wirkung verschiedener Heilpflanzen bei Zyklusstörungen, Kinderwunsch und prämenstruellen Beschwerden beschrieben. Die Wirksamkeit einiger Heilkräuter ist wissenschaftlich belegt, denn die Pflanzen enthalten Vitalstoffe, die das natürliche Gleichgewicht des Körpers wiederherstellen. Doch bei vielen Pflanzen gibt es bisher keine gesicherten Studien, die die positiven Effekte belegen. Dies bedeutet aber nicht, dass die Pflanzen auf jeden Fall unwirksam sind. So sind Heilpraktiker, Naturheilkundler und zahlreiche betroffene Frauen von der fruchtbarkeitssteigernden Wirkung der Kräuter überzeugt – auch wenn die Wirkung in den meisten Fällen wissenschaftlicht nicht nachweisbar ist.

Halten Sie sich bei der Dosierung deshalb auch immer an die Herstellerangaben. Denn selbst, wenn es sich „nur“ um Naturkräuter handelt, können die Inhaltsstoffe bei falscher Anwendung doch unerwünschte Reaktionen in Ihrem Körper hervorrufen. Teemischungen, Dragees und andere Heilkräuterzubereitungen gibt es rezeptfrei in der Apotheke, teilweise auch in Reformhäusern, in Teeläden und in Drogeriemärkten.

Einige Heilkräuter wirken spezifisch nur in einer der beiden Zyklushälften, etwa weil sie hormonähnliche Substanzen enthalten, die den weiblichen Botenstoffen ähnlich sind. Daher ist es für die Anwendung sehr sinnvoll, einen Zykluskalender zu führen und den Eisprung beispielsweise mithilfe der Temperaturmessung oder einem Ovulationstest zu bestimmen.

Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)

Die getrockneten Früchte des Mönchspfeffers können auf sanfte Weise den Hormonhaushalt des weiblichen Körpers verbessern, da ihre Wirkstoffe die Ausschüttung von Prolaktin minimiert (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8369008). Denn erhöhte Prolaktinwerte (Hyperprolaktinämie) bringen den Zyklus durcheinander und verhindern oftmals einen Eisprung. Gleichzeitig verbessert Mönchspfeffer erwiesenermaßen die Bildung des Gelbkörperhormons Progesteron. Daher raten viele Gynäkologen ihren Patientinnen, die an einer leichten Gelbkörperschwäche oder einer Hyperprolaktinämie leiden, Mönchspfeffer-Präparate einzunehmen. Denn die meisten Frauen, bei denen der Hormonhaushalt nur etwas durcheinandergeraten ist, können mit Vitex agnus-castus ihre Zyklen hervorragend regulieren und damit ihre Fruchtbarkeit merklich verbessern.

Eine Verbesserung stellt sich meistens nach etwa zwei bis drei Monaten regelmäßiger Einnahme ein. Der Arzneistoff ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, er sollte täglich zur etwa gleichen Zeit eingenommen werden. Sprechen Sie vor der Einnahme aber unbedingt mit Ihrem Frauenarzt. Denn wenn die Zyklusstörungen und die verminderte Fruchtbarkeit durch andere Faktoren ausgelöst werden als durch erhöhte Prolaktinwerte oder eine Gelbkörperinsuffizienz, so bringt das Heilmittel den Zyklus möglicherweise sogar noch mehr durcheinander. Setzen Sie das Medikament außerdem ab, sobald Sie merken, dass Sie schwanger sind.

Als Nebenwirkung bei der Anwendung von Mönchspfeffer-Präparaten treten manchmal juckender Hautausschlag oder ein Anschwellen der Brüste auf. Bei Endometriosen oder verschiedenen hormonabhängigen Krebserkrankungen sollte das Medikament auf keinen Fall eingenommen werden, ebenso während der Schwangerschaft und der Stillzeit.

Frauenmantel (Alchemilla vulgaris)

Obwohl die positive Wirkung von Frauenmanteltee wissenschaftlich bisher nicht bestätigt wurde, schwören viele Frauen bei unerfülltem Kinderwunsch, bei Menstruationsbeschwerden und bei zahlreichen anderen Frauenleiden auf das großblättrige Rosengewächs. So soll es den Eisprung anregen, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut begünstigen und den Uterus kräftigen. Da Frauenmantel unter anderem Inhaltsstoffe enthält, die dem Progesteron ähnlich sind, kann es auch bei Gelbkörperschwäche eingesetzt werden.

Frauenmanteltee können Sie den ganzen Zyklus über trinken. Viele Naturheilkundler empfehlen aber in der ersten Zyklushälfte Himbeerblättertee und erst nach dem Eisprung (beispielsweise erkennbar durch Hochlage der Basaltemperatur) Frauenmantel. In speziellen Frauenteemischungen und in Zyklustees ist das getrocknete Kraut ebenfalls enthalten.

Übergießen Sie für eine Tasse etwa zwei Teelöffel getrocknetes Frauenmantelkraut oder frische zerstoßene Blätter mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee zehn bis zwölf Minuten ziehen, bevor sie die Blätter abseihen. Sie dürfen täglich bis zu drei Tassen des Frauenmanteltees, der aufgrund der Gerb- und Bitterstoffe, recht herb schmeckt, trinken.

Bei korrekter Anwendung sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bei einer Überdosierung können die im Frauenmantel enthaltenen Gerbstoffe die Schleimhäute reizen und zu Erbrechen führen.

Himbeerblätter (Rubus idaeus)

Die Blätter der Himbeere enthalten Phytohormone, die denen des Östrogens recht ähnlich sind. Dies kann sich positiv auf die Eizellreifung und auf den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut auswirken. Die Blätter der Himbeere sollen darüber hinaus eine entspannende Wirkung auf die Gebärmutter haben. Daher geht die Naturheilkunde davon aus, dass hierdurch die Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane gesteigert wird, was sich wiederum positiv auf die Fruchtbarkeit der Frau auswirken kann.

Übergießen Sie für eine Tasse einen Teelöffel Himbeerblätter im Teesieb mit kochendem Wasser. Lassen Sie den Tee fünf Minuten ziehen. Täglich sollten Sie etwa zwei oder drei Tassen Himbeerblättertee trinken.

Es empfiehlt sich, Himbeerblättertee zu Beginn des Zyklus bis zum Eisprung (beziehungsweise bis zur Hochlage Ihrer Basaltemperatur) zu trinken. Bei korrekter Anwendung sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt. Allerdings sollte man den Himbeerblättertee in der frühen Schwangerschaft nicht trinken. In den letzten vier bis fünf Schwangerschaftswochen angewendet, kann der Himbeerblättertee aber möglicherweise dabei helfen, das Gewebe zu lockern und so die Geburt zu erleichtern.

Zyklustee

Zyklustee ist eine Mischung verschiedener Kräuter, die bei unerfülltem Kinderwunsch helfen sollen. Es handelt sich dabei meist um zwei verschiedene Mischungen, wobei die eine während der ersten und die andere während der zweiten Zyklushälfte getrunken wird. Es gibt fertige Teemischungen. Sie können den Zyklustee aber auch in der Apotheke anfertigen lassen. Übergießen Sie einen Esslöffel der jeweiligen Kräutermischung mit etwa 200 ml Wasser. Lassen Sie ihn vor dem Trinken etwa zehn Minuten ziehen, bevor Sie ihn abseihen.

Es gibt verschiedene Varianten der Zyklustees. Bewährt hat sich zum Beispiel folgendes Rezept, bei dem alle Heilkräuter zu gleichen Teilen enthalten sind:

Erste Zyklushälfte bis zum Eisprung

  • Beifuß (fördert den Eisprung und entschlackt)
  • Himbeerblätter (siehe oben)
  • Holunderblüten (unterstützt das follikelstimulierende Hormon)
  • Rosmarin (regt die Eierstöcke an; fördert den Eisprung)
  • Salbei (enthält Phytohormone mit östrogenähnlicher Wirkung)

Von dem Zyklustee sollten Sie während der Follikelphase dreimal täglich eine Tasse trinken. Der Tee wird auch als Tieflagentee bezeichnet, da Sie Ihn trinken sollten, solange Ihre Basaltemperatur niedrig ist.

Zweite Zyklushälfte

  • Brennnessel (fördert den Stoffwechsel und entgiftet den Körper)
  • Frauenmantel (siehe oben)
  • Scharfgarbe (Inhaltsstoffe haben progesteronähnliche Wirkung)

Von diesem Zyklustee sollten Sie in der Gelbkörperphase etwa drei Tassen täglich trinken. Beginnen Sie mit diesem Tee, wenn Sie eine Hochlage Ihrer Basaltemperatur bemerken.

Andere Teemischungen, die Frauen während ihrer Kinderwunschzeit unterstützen, können den gesamten Zyklus über genommen werden. Dies hat den Vorteil, dass Sie den Zeitpunkt Ihres Eisprungs nicht exakt kennen müssen. Sie enthalten beispielsweise Frauenmantel, Johanniskraut, Labkraut, Storchenschnabel, Schafgarbe und Steinklee.

Weitere Heilpflanzen

Es gibt viele weitere Heilpflanzen, die bei einem unerfüllten Kinderwunsch helfen und den Zyklus regulieren sollen. So wird das nordamerikanische Heilkraut Falsches Einkorn (Chamaelirium luteum) beispielsweise bei Endometriosen, bei Fehlfunktionen der Eierstöcke und bei Zysten eingesetzt, die die Fruchtbarkeit einschränken. Basilikum, Koriander und Melisse haben eine leicht östrogenähnliche Wirkung, während Wilder Yams in der Gelbkörperphase bei einer Progesteronschwäche helfen kann. Ingwer und Ginseng sollen die Fortpflanzungsorgane stärken, während Schneeallbaum und Gänsefingerkraut ebenfalls dafür verwendet werden, die weibliche Fruchtbarkeit zu steigern.

Vitamine und Omega-3 Fettsäuren

Die wissenschaftlich gesicherte Alternative zur Steigerung der Fruchtbarkeit der Frau: Vitamine, Mineralstoffe und Omega 3 Fettsäuren haben eine nachgewiesene Wirkung auf die Fruchtbarkeit und – sie verhelfen gleich von der ersten Woche der Schwangerschaft an zu einer gesunden, optimalen Entwicklung des Kindes. Denn gerade in dieser Zeit werden grundsätzliche Voraussetzungen geschaffen, die später auch durch gesunde Ernährung nicht mehr korrigiert werden können.

Omega-3 Fettsäuren, die die werdende Mutter vor und während der Schwangerschaft einnimmt und auch während der Stillzeit, wurden in mehreren Studien als die Intelligenz des Kindes fördernd nachgewiesen.

Ähnliches gilt für Folsäure (Vitamin B9): An Folsäure mangelt es über 50% der Frauen. Ist der Folsäurespiegel während der ersten Wochen der Schwangerschaft ausreichend hoch, verringert sich die Gefahr von Neuralrohrdefekten des Fötus um 75%. Eine regelmäßige, präventive Einnahme von Nahrungsergänzungen mit Folsäure ist also jeder Frau in gebährfähigem Alter allein aus diesem Grunde dringend zu raten.

Menstruationszyklus

Fruchtbarkeit Menstruation

Fruchtbarkeit steigernEine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schwangerschaft ist ein korrekt ablaufender Menstruationszyklus der Frau. Denn hierbei reift eine Eizelle heran, die anschließend vom Spermium befruchtet werden kann. Außerdem stellt sich der Körper der Frau in dieser Zeit optimal auf eine mögliche Schwangerschaft ein.

Die Gebärmutterschleimhaut baut sich auf und der Zervixschleim (Sekret des Muttermundes) wird dünnflüssig und somit leicht für die Spermien passierbar.

Doch nur in der kurzen Phase um den Eisprung herum ist die Frau überhaupt fruchtbar. Daher ist der richtige Zeitpunkt das A und O bei einem bestehenden Kinderwunsch.

Die Eibläschen reifen heran

In der mit Einsetzen der Regelblutung beginnenden Follikelphase reifen im Eierstock mehrere Eibläschen (Follikel) heran. Nachdem die alte Schleimhautschicht in der Gebärmutter gemeinsam mit dem Menstruationsblut ausgestoßen wurde, beginnt dort der Neuaufbau einer nährstoffreichen Zellschicht.

Die wichtigsten Hormone in der ersten Zyklushälfte sind das Follikelstimulierende Hormon (FSH) und das weibliche Sexualhormon Östrogen, wenngleich für deren korrekte Ausschüttung zahlreiche andere Botenstoffe nötig sind.

Die Follikelphase dauert bei einem regelmäßigen Menstruationszyklus (28 Tage) ungefähr zwei Wochen. Doch ihre Dauer kann bei unregelmäßigen Zyklen sehr stark variieren.

Der Eisprung

Wenn einer der Follikel (in seltenen Fällen auch zwei oder mehrere) sein Reifestadium erreicht hat, stößt er die Eizelle aus dem Eierstock heraus (Ovulation oder Eisprung), so dass diese in den Eileiter gelangt. Die reife Eizelle ist für etwa zwölf bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Trifft sie in dieser Zeit auf ein Spermium, so kommt es zur Verschmelzung der Zellen, woraufhin die Entwicklung des Embryos beginnen kann.

Das Ei nistet sich ein

FruchtbarkeitDie befruchtete Eizelle wandert den Eileiter entlang bis zur Gebärmutter, wo sie nach etwa fünf bis zehn Tagen mit der Einnistung beginnt. Der in dem Eierstock verbliebene Follikel bildet das weibliche Geschlechtshormon Progesteron in großen Mengen und gibt es über den Blutkreislauf in den gesamten Körper ab. Aufgrund der auffälligen Färbung des Progesterons wird der Follikel jetzt als Gelbkörper bezeichnet. Demensprechend heißt die zweite Zyklushälfte auch Gelbkörperphase.

Die zweite Zyklushälfte dauert konstant zwölf bis 16 Tage. Ist diese Phase verkürzt, so kann sich der Embryo nicht einnisten und wird mit der nächsten Regelblutung ausgestoßen.

Der Embryo entwickelt sich weiter

Waren die Befruchtung, die frühen Zellteilungen und die Einnistung erfolgreich, so signalisiert der Embryo dem Gelbkörper, weiterhin Progesteron zu produzieren. Dieses Hormon wiederum sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut erhalten bleibt und es zu keiner Blutung kommt. Der Körper der Frau stellt unter Beeinflussung der beteiligten Hormone den gesamten Stoffwechsel auf die Schwangerschaft um.

Nicht schwanger

Wurde die Eizelle hingegen nicht befruchtet oder nistet sie sich nicht ein, so verkümmert der Gelbkörper. Somit versiegt auch die Produktion des Progesterons. Da gleichzeitig die Ausschüttung von Östrogen abnimmt, kommt es in der Folge zu einer Blutung, bei der die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. Der Kreislauf beginnt von Neuem.

Unfruchtbarkeit der Frau oft durch Hormone bedingt

Da eine Schwangerschaft nur eintreten kann und aufrecht erhalten wird, wenn das sensible Gleichgewicht der Botenstoffe stimmig ist, kann eine Unfruchtbarkeit häufig auf einen Hormonmangel oder -überschuss der Frau zurückgeführt werden. Sehr oft führt eine Gelbkörperschwäche zu dem unerfüllten Kinderwunsch, denn sie bewirkt, dass sich die zweite Zyklushälfte verkürzt.

Doch auch eine Veränderung des Östrogenspiegels oder eine fehlerhafte Konzentration der Schilddrüsenhormone können die Unfruchtbarkeit auslösen. Selbst wenn die Zykluslänge im normalen Bereich (zwischen 25 und 35 Tagen) liegt, können einzelne Abweichungen die Eizellreifung oder andere Faktoren empfindlich stören.

Fruchtbare Tage und Kinderwunsch

Fruchtbarkeit MenstruationWer sich seinen Kinderwunsch erfüllen will, sollte die fruchtbaren Tage kennen. Eine Eizelle kann, wie beschrieben, nur in der Zeit kurz nach dem Eisprung befruchtet werden. Spermien überleben ebenfalls nicht unendlich lange im Genitaltrakt der Frau. Man geht davon aus, dass sie dort etwa drei bis fünf Tage lang fortpflanzungsfähig sind. Die männlichen Keimzellen benötigen außerdem ungefähr drei Stunden, bis sie den Eileiter erreicht haben.

Demnach beginnen die fruchtbaren Tage etwa fünf Tage vor dem Eisprung und enden am Tag nach der Ovulation. Der perfekte Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr liegt etwa einen Tag vor dem Eisprung, denn dann treffen besonders viele aktive Spermien auf die befruchtungsfähige Eizelle.

Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit: Immer mehr Paare betroffen

Fruchtbarkeit Frau

FruchtbarkeitJährlich begeben sich etwa 200.000 Paare in Deutschland in eine Kinderwunsch-Behandlung. Denn Zyklusstörungen oder verklebte Eileiter, eine schlechte Spermienqualität oder genetische Anomalien scheinen eine natürliche Schwangerschaft unmöglich zu machen. Allein im Jahr 2003 entstanden hierzulande 20.000 Kinder durch eine künstliche Befruchtung.

Bei anderen Paaren, die als unfruchtbar gelten, genügt hingegen eine Regulierung des Hormonhaushaltes, eine durch Vitalstoffe verbesserte Beweglichkeit der Spermien oder eine Entfernung der Gebärmutterzysten, um den Kinderwunsch doch noch zu erfüllen.

Mangelnde Fruchtbarkeit

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten Paare dann aus medizinischer Sicht als steril, wenn nach zweijährigem regelmäßigen Geschlechtsverkehr ohne Verhütung keine Schwangerschaft eingetreten ist. Dies bedeutet freilich nicht, dass es danach unmöglich wird, auf natürlichem Wege ein eigenes Kind zu bekommen.

Einige Paare warten mehrere Jahre, bevor es dann doch plötzlich noch ganz von alleine klappt. Aber die Wahrscheinlichkeiten sinken mit jedem weiteren erfolglosen Zyklus.

Fruchtbarkeit und Kinderwunsch in Deutschland

Fruchtbarkeit FrauBei etwa 14 Prozent aller Paare, die sich in Deutschland ein Kind wünschen, stellt sich mindestens zwei Jahre lang keine Schwangerschaft ein. Selbst unter optimalen Bedingungen – wenn also beide Partner fruchtbar sind und um den Eisprung herum miteinander Sex haben – liegt die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung bei jungen Paaren bei gerade einmal 30 Prozent. Denn auch die Zellteilung der befruchteten Eizelle, die Wanderung bis in die Gebärmutter und die Einnistung funktioniert nicht immer reibungslos. Je älter die Frau ist, desto geringer wird außerdem die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft.

Da sich viele Paare aber erst sehr spät für ein gemeinsames Kind entscheiden, sollten Sie nicht jahrelang „üben“. Schließlich tickt nicht nur die biologische Uhr der Frau. Auch bei Männern vermindert sich die Fruchtbarkeit bereits mit 30 Jahren. Untersuchungen zeigen, dass das beste biologische Alter für eine Schwangerschaft bei beiden Partnern vor dem 26. Lebensjahr liegt. Doch die veränderten Lebensumstände führen dazu, dass Frauen heute durchschnittlich bereits 30 Jahre alt sind, wenn sie ihr erstes Kind bekommen.

Überhaupt scheint die Fruchtbarkeit in den Industrieländern seit Jahrzehnten abzunehmen, denn es werden immer weniger Kinder geboren. Die besseren Verhütungsmethoden und der gewollte Verzicht auf eigene Kinder spielen hierbei sicherlich eine überragende Rolle. Doch, wie oben bereits beschrieben, bleibt jede siebte Partnerschaft ungewollt über einen längeren Zeitraum oder gar auf Dauer kinderlos. Das höhere Alter bei Beginn der Familienplanung ist dabei nur einer der Faktoren.

Fruchtbarkeit sinkt – Mangel an Mikronährstoffen

Viele Studien kommen darüber hinaus zu dem Schluss, dass die Fruchtbarkeit in den Industrieländern insgesamt immer geringer wird. Obwohl die Datenlage hierzu nicht ganz eindeutig ist und Vergleiche oft schwierig sind, so scheint sich dieser Trend doch deutlich abzuzeichnen. Als Gründe werden oft Umweltgifte angeführt. Denn in Pestiziden, in Kunststoffverbindungen und in Medikamenten sind hormonähnliche Verbindungen enthalten, die die Entwicklung der Geschlechtszellen sowohl von Männern als auch von Frauen empfindlich stören können.

Mindestens ebenso wichtig ist vermutlich der Faktor, dass es allgemein an der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen (Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente und Mineralstoffe, aber auch Omega-3 Fettsäuren und Q10, z.B.) mangelt. Hier kann relativ einfach die Fruchtbarkeit um den vielleicht entscheidenden Schritt verbessert werden: Einfach eine geeignete Nahrungsergänzung zu sich nehmen und die eigene Gesundheit und damit die Fruchtbarkeit fördern!

Fruchtbarkeit des Mannes steigern

Für den Mann ist neben Vitaminen und Zink vor allem die Aminosäure L-Arginin ein oft verkanntes Wundermittel unter den Mikronährstoffen. Weil dieser Stoff so wichig ist, haben wir uns näher dem Thema L-Arginin und Fruchtbarkeit des Mannes gewidmet.

Fruchtbarkeit der Frau steigern

Für die Frau sind vor allem Vitamine, Zink und Omega 3 Fettsäuren wichtig, um die Fruchtbarkeit zu verbessern. Zudem fördert ein guter Vitaminstatus die gesunde Entwicklung des Fötus.

Ein Bewegungsmangel und die Ernährung nährstoffarmer, aber kalorienreicher Fertiggerichte können ebenfalls für die steigende Unfruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern verantwortlich sein. Sportliche Fitness und eine gesunde, ausgewogene Ernährung können daher dabei helfen, die Fruchtbarkeit enorm zu steigern.